Quarantäne missachtet: Geldstrafe für Security-Mitarbeiter

Ein Mitarbeiter eines Security-Dienstes verstand seine negativen Corona-Tests als Freibrief dafür, sich selbst aus der Quarantäne zu entlassen. Das Gericht in Schweinfurt sah das anders.
Maskenpflicht, Abstand halten, Hände waschen. Die Hygieneregeln sind weithin bekannt (Symbolbild). Verpflichtend ist auch die  Einhaltung der Quarantäne, wenn man mit einer infizierten Person Kontakt hatte. Wegen Missachtung der Quarantäne-Auflagen hatte sich nun in Schweinfurt ein Mann vor Gericht zu verantworten.
Foto: Roberto Pfeil, dpa | Maskenpflicht, Abstand halten, Hände waschen. Die Hygieneregeln sind weithin bekannt (Symbolbild). Verpflichtend ist auch die  Einhaltung der Quarantäne, wenn man mit einer infizierten Person Kontakt hatte. Wegen Missachtung der Quarantäne-Auflagen hatte sich nun in Schweinfurt ein Mann vor Gericht zu verantworten.

Wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz hatte sich ein Mann in Schweinfurt vor dem Strafrichter zu verantworten. Konkret wurde ihm vorgeworfen, dass er die ihm auferlegte Quarantäne nicht eingehalten hat und zur Arbeit gegangen war. Dafür war ihm ein Strafbefehl zugegangen, gegen den er Widerspruch einlegte. Das pikante an seiner Quarantäne-Missachtung: der Mann war seinerzeit Mitarbeiter eines  Security-Dienstes, der eine Einrichtung, in der eine Vielzahl von Menschen zusammenkommen, zu bewachen hatte.Der Verstoß fand in den ersten Wochen der Pandemie statt.

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