Üchtelhausen

Radeln auf Asphalt von Schweinfurt zum Ellertshäuser See

Der "Grundweg" führt durch das Zeller Tal nach Maden- und Ebertshausen. Folgen soll ein "Höhenweg" entlang der Staatsstraße Schweinfurt-Stadtlauringen.
Der asphaltierte Radweg von Üchtelhausen nach Schweinfurt soll nicht im Höllental, sondern entlang der Staaatsstraße 2280 gebaut werden.
Der asphaltierte Radweg von Üchtelhausen nach Schweinfurt soll nicht im Höllental, sondern entlang der Staaatsstraße 2280 gebaut werden. Foto: Gerd Landgraf

Der Radler auf dem Mountainbike und damit auf einer für Gelände und Schotter tauglichen Bereifung, der zudem weder Staub noch Matsch scheut, hat bei der Planung einer Tour zum Elletshäuser See die Qual der Wahl, denn viele Wald- und Feldwege  führen von Schweinfurt über den Brönnhof, über das Höllental und Hesselbach oder von Mainberg über Reichmannshausen zum mit 33 Hektar größten Stausee Unterfrankens. Der Fahrradfahrer, der asphaltierte Radwege bevorzugt, geht leer aus – findet noch keine Route, was die Gemeinde Üchtelhausen ändern will.    

Planung vergeben

Vergeben hat Üchtelhausen einen Planungsauftrag an das Landratsamt für einen Lückenschluss im Radwegenetz von Madenhausen zur Staatsstraße 2280 (Schweinfurt-Stadtlauringen), der dieser dann ein Stück nach Norden folgt und weiter nach Ebertshausen führt, wobei der frühere Verlauf der Kreisstraße genutzt werden soll. Von Schweinfurt aus wird so der Ellertshäuser See auf vielfach ansteigendem Streckenverlauf in gut einer Stunde (etwa 19 Kilometer) erreicht.

Neben dem "Grundweg" hat der Gemeinderat seinen Wunsch nach einem weiteren Radweg entlang der Staatsstraße zwischen Ballingshausen und Schweinfurt an das zuständige Staatliche Bauamt weitergereicht. Von dieser Route würden dann auch Radler aus Hoppachshof, Hesselbach, Thomashof und Üchtelhausen profitieren. Da der Freistaat grundsätzlich alle Bundes- und Staatsstraßen mit Radwegen bestücken will, kann Üchtelhausen bei der Übernahme der Baulast, was die Ausführung beschleunigen soll, mit einer großzügigen Förderung aus München rechnen.

Einen Radweg durch die Wiesen des Höllentals lehnte die Stadt Schweinfurt ab.
Einen Radweg durch die Wiesen des Höllentals lehnte die Stadt Schweinfurt ab. Foto: Gerd Landgraf

Mit dieser Festlegung ist auch ein Schlussstrich unter die Bemühungen von Üchtelhausen gezogen, den geschotterten Weg nach Schweinfurt entlang des Höllenbachs herzurichten. Die Stadt hatte in der Vergangenheit mehrfach eine Asphaltdecke ab ihrer Gemarkung (unterhalb der Bebauung Deutschhof) abgelehnt. Insbesondere der Teilbereich im Wald (ab der Brücke über den Höllenbach) ist bei Regen häufig vermatscht. Auch der Vorschlag, ab der Brücke einen geteerten Weg durch die Wiese auf der anderen Bachseite bis zu den asphaltierten Wegen des Naherholungsgebiets Höllental anzulegen, traf bei der Stadt Schweinfurt auf keine Gegenliebe.     

Mit der Festlegung auf einen Radweg an der Staatsstraße sind ebenfalls die Überlegungen zum Ausbau des Wanderwegs über die "Goldene Nuss" oberhalb des Wildbachtals, der von Üchtelhausen nach Hesselbach führt, aufgegeben. Ein Anlass dafür war die Teilstrecke im Wald, die ebenfalls nicht asphaltiert werden soll.

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