Poppenhausen

Rege Diskussion über Wortmeldungen und Anträge

Als Information über den Gewerbepark mit Oerlenbach überbrachte Bürgermeister Ludwig Nätscher die Nachricht, dass Amazon mit einem Verteilzentrum über 100 Arbeitsplätze dort schaffen möchte. Die restlichen Themen im Gemeinderat waren schnell besprochen.

Poppenhausen gleicht seine Satzung über die Hundesteuer den neuen Rahmenbedingungen an, die Steuersätze bleiben gleich. Damit reagiert die Gemeinde auf das neue Muster des bayerischen Gemeindetages. In den sechs Ortsteilen sind rund 400 Hunde gemeldet, die Haltung von Kampfhunden ist der Verwaltung nicht bekannt.

Der Antrag von Ratsmitglied Guido Spahn über die Pflege von Bäumen war im Sinne des Gemeinderechts wohl gar kein Antrag. Darauf wies Bürgermeister Ludwig Nätscher hin. Im Kern ging es um die Bewässerung von Obstbäumen am neu eröffneten Radweg zwischen Kützberg und Kronungen. Vier Bäume, so Spahn, seien in den Sommermonaten eingegangen, weil es an Wasser für die Pflanzen fehlte. Spahn wollte wissen, ob es einen Vertrag für die Pflege der Obstgehölze gebe. Geschäftsleiter Thomas Hahn bestätigte, dass es ein Abkommen mit einer Firma gibt, die die Bäume seit der Eröffnung der Radlstrecke versorgen soll und die jetzt eine Ersatzpflanzung übernimmt. Einen Extra-Beschluss fällte das Gemeindeparlament nicht.

Die vielen Aufgaben der Mitarbeiter

Die zuletzt häufigen und langen Anfragen von Guido Spahn nahm Ludwig Nätscher zum Anlass, um auf die vielen Aufgaben der Mitarbeiter im Rathaus hinzuweisen. Gerne antworte man da auf Fragen, setze Hinweise in die Tat um und kümmere sich um Ideen aus der Bürgerschaft. Den Umfang, den Spahn derzeit fordere, könne die Verwaltung aber neben der tagtäglichen Arbeit nicht leisten.

In diesem Zusammenhang – und ausdrücklich mit dem Vermerk, dass sich diese Forderung nicht auf Ratsmitglied Spahn beziehe - erkundigte sich Isa Kavak, ob man denn nicht die Zahl der Wortmeldungen und/oder die Redezeit beschränken könne? Kavak hatte zuletzt den Eindruck gewonnen, dass sich Diskussionen in die Länge zogen und sich die "Stellungnahmen im Kreise drehen würden".

Thomas Hahn informierte, dass man die Zahl der Wortmeldungen nicht beschränken könne. Sehr wohl aber, ergänzte Nätscher, könne jedes Ratsmitglied jederzeit den Antrag stellen, eine Diskussion sofort abzubrechen. Wenn sich eine Mehrheit finde, könne man sich dem nächsten Thema widmen.

Zum Ende der Sitzung verwies Spahn in einer Wortmeldung darauf, dass sich diese Forderung nicht mit seinem Demokratieverständnis decke und dass er weiter Fragen und Anträge formulieren werde.

Bürgerversammlung in Werntalhalle

Nur eine Bürgerversammlung für den Gemeindebereich wird Poppenhausen im Herbst anbieten, wegen der Pandemie in der Werntalhalle. Sollte die genehmigte Teilnehmerzahl nicht ausreichen, wird man einen Alternativtermin finden, meinte Ludiwg Nätscher. 2021, dann im Frühjahr, will sich der Bürgermeister in allen sechs Ortsteilen wieder den Fragen der Bürger stellen.

Die Straßenbeleuchtung in Kützberg wird auf LED umgestellt, bis Ende April 2021 sollen die Arbeiten beendet sein.

Auf eine Anfrage aus Hain betonte Bürgermeister Ludwig Nätscher, dass bei der Umgestaltung des Friedhofes ein barrierefreier Zugang zur Baumbestattung geschaffen wurde. Er ist allerdings länger als die kurze Strecke, die über drei Stufen zum Begräbnisort führt. Ein Handlauf sei nicht notwendig.

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