Niederwerrn

Renate und Albert Sachs feiern Diamantene Hochzeit

Feiern Diamantene Hochzeit: Das Jubelpaar Renate und Albert Sachs aus Niederwerrn.
Foto: Uwe Eichler | Feiern Diamantene Hochzeit: Das Jubelpaar Renate und Albert Sachs aus Niederwerrn.

Der Streuselkuchen nach fränkischem Rezept wurde auch in der Heimat der Cowboys, Bisons und Prärie-Indianer sehr geschätzt: Albert Sachs, der zusammen mit Ehefrau Renate gerade seine beiden "60. Hochzeitstage" feiert, ist gelernter Bäcker.

In den 1990ern hat er einmal ein halbes Jahr lang in Wyoming gearbeitet und die Großen Ebenen des US-Bundesstaats mit Backwerk versorgt (wo Verwandte leben). Als Niederwerrner Urgestein entstammt der Jubilar aber nicht den "Great Plains", sondern dem Gasthaus Sachs, an der bekanntesten Anhöhe im Altort der Werntalgemeinde.

Seine Familie hat dort einer ganzen Straße, dem "Sachs(ä)berg", ihren Namen gegeben. Die florierende Wirtschaft war viele Jahre eine Institution, mit Tanzsaal und hauseigener Bäckerei in der historischen Ortsmitte. Albert und Renate Sache leben heute nicht allzu weit entfernt in der Schweinfurter Straße, auf einem ehemaligen Bauernhof.

Auf der Arbeit kennen gelernt  

Renate Sachs, geborene Hußlein, ist Jahrgang 1943, stammt als Schneidertochter aus Lendershausen (Lkr. Haßberge) und ist mit zwei Geschwistern aufgewachsen.

Die Sachsens wiederum hatten vier Söhne, Albert wurde 1939 geboren. Der Vater kam leider nicht mehr aus dem Krieg zurück. Kennengelernt hat sich das spätere Brautpaar am Arbeitsplatz, in der Schweinfurter Bäckerei Hofmann. Seit der Silvesternacht im Folgejahr war das junge Paar dann unzertrennlich. Am 8. April 1961 wurde in Schweinfurt standesamtlich, am 10. April in der evangelischen Dorfkirche in Niederwerrn kirchlich geheiratet.  Später hat Albert auf den Beruf des technischen Zeichners umgesattelt und beim Schweinfurter "Kufi" angefangen.

Das Reisen war immer ein großes Hobby, von den USA bis  China. Zuhause an der Wern wurde die Geselligkeit großgeschrieben: "Wir haben gerne auf der Kirchweih getanzt", erinnert sich das Jubelpaar. Aktuell sind sie viel zu Fuß unterwegs: "Wir kennen die Niederwerrner Flur in und auswendig."

Aber auch um ältere Mitbürger kümmert sich das Ehepaar in der Coronazeit, etwa bei der Einkaufshilfe.  Zuvor haben sie sich viel in der Kirchengemeinde engagiert: er als "Haustechniker" des evangelischen Kindergartens und fleißiger Mithelfer, sie als Messnerin. Auch das Reinemachen in Pfarramt oder Kirche zählte bis vor kurzen zu den Aufgaben von Renate Sachs.

Zum Ehrentag gratulieren nun unter anderem fünf Kinder, fünf Schwiegerkinder, neun Enkel und eine Urenkelin.

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