Röthlein

Röthlein soll attraktiver werden

Das ist in Röthlein selten: Auf der Tagesordnung des Gemeinderates standen zur Abwechslung mal keine Baugesuche. Dafür ging es diesmal um einen Antrag auf Änderung der Geschäftsordnung. Simon Stock wünschte sich nämlich – wie früher üblich – ein Verlesen der Protokolle am Anfang der nichtöffentlichen Sitzungen zurück. Aktuell werden die Protokolle ausgelegt und in der Pause herumgereicht; ergänzend werden die jeweiligen Beschlüsse als Zusammenfassung verlesen. Falls keine Einwände kommen, gilt die Niederschrift als genehmigt. Stock und einigen anderen Ratsmitglieder reicht die Pausenzeit aber nicht, um die oft umfangreichen Niederschriften gründlich durchzulesen. Mit 7:8 Stimmen wurde der Antrag denkbar knapp abgelehnt.

Aufwertung der Freifläche

Anschließend wurde über die Gestaltung der freien Fläche an der Hauptstraße, Ecke Barthstraße, in Röthlein diskutiert. Dort ist vor einiger Zeit das Eckhaus weggerissen worden – seitdem wird im Rat über Gestaltungsmöglichkeiten diskutiert. Knackpunkt: Da allerdings auch Straßensanierungsmaßnahmen anstehen und der Einmündungsbereich überplant werden soll, muss das in den Gestaltungsplanungen berücksichtigt werden. Und so lag jetzt erst einmal ein Gestaltungsvorschlag vom gemeindlichen Bautechniker Igor Schander auf dem Tisch, der in erster Linie auf eine Verblendung des hinter der Freifläche liegenden Hauses in Privatbesitz abzielt und dazu den kleinen Platz davor mit Rasenfläche, Büschen und Sitzgelegenheiten aufwertet. Laut Schander kommen für die Verblendung Mauerwerk oder Holz in Frage.

Das Gremium entschied sich einstimmig für den Vorschlag der Verwaltung in der Option Holzverkleidung, auch wenn die, so Kai Hümmer, vermutlich pflegeaufwändiger ist und eher als "Plakatwand" verunstaltet wird. Oliver Schmitt plädierte für eine andere Anordnung der Sitzbänke über Eck. Zusätzlich findet laut Bürgermeister Peter Gehring wohl auch noch ein Termin mit dem Staatlichen Bauamt statt, da es Diskussionspotential bezüglich der geplanten Grünstreifen im Außenbereich der Freifläche gibt.

Grünes Licht für Stellplatz im Auwald

Ohne Probleme ging dann die Anregung eines Anwohners im Baugebiet Auwald durch. Dieser hatte einen Pkw-Stellplatz vor seinem Anwesen beantragt. Laut Verwaltung entstehen dadurch keinerlei Einschränkungen für den Verkehr, Müllabfuhr und Feuerwehr. Der Stellplatz wird eingezeichnet oder mit einem Schild an der Laterne markiert, wie Martina Braum nachfragte.

Weiter ging es auf der gemeinderätlichen Tagesordnung mit der Beauftragung der Gaslieferung 2021. Die Angebote lagen nah beieinander, letztendlich ging der Auftrag zu einem Energiefestpreis von 0,01529 Euro pro Kilowattstunde an den preisgünstigsten Anbieter, die Stadtwerke Bad Kissingen. Das Gesamttauftragsvolumen beziffert sich auf netto knapp 24 000 Euro.          

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