Bergrheinfeld

Rothmühle: Durchsatz der Biomüllvergärung wird erhöht

Zugestimmt hat der Bergrheinfelder Gemeinderat zwei Anträgen des Lankreises: Der Durchsatz der Biomüllvergärung wird erhöht und eine Siebgutanlage für Biomüll errichtet.
Foto: Anand Anders | Zugestimmt hat der Bergrheinfelder Gemeinderat zwei Anträgen des Lankreises: Der Durchsatz der Biomüllvergärung wird erhöht und eine Siebgutanlage für Biomüll errichtet.

Bauangelegenheiten standen im Mittelpunkt der jüngsten Gemeinderatssitzung in Bergrheinfeld. Vom Landkreis Schweinfurt lag ein Antrag auf Genehmigung einer Änderung des Betriebs auf dem Gelände des Abfallwirtschaftszentrums Rothmühle vor. Hier ging es um eine Erhöhung der Durchsatzleistung der Vergärungsanlage von 25 000 auf 30 000 Tonnen pro Jahr. Der Gemeinderat stimmte zu, obwohl er die Erhöhung der jährlichen Tonnage weiterhin kritisch sieht und fordert, dass die Lkws die Umfahrungsmöglichkeiten von Bergrheinfeld und Garstadt nutzen sollen. Ebenfalls ohne Gegenstimme passierte der Antrag über die Errichtung einer geschlossenen stationären Biosiebgutanlage auf dem selben Gelände das Gremium.

Bei der ersten Teiländerung des Bebauungsplans "Riedelgelände" ging es um die Anpassung des Grünplans. Durch den geplanten Bau einer Lehrwerkstatt, die minimal in das Grünareal hineinragt, sei dies notwendig, erklärte Bürgermeister Ulrich Werner. Insgesamt sei auf dem Gelände 600 m² mehr Ausgleichsfläche als notwendig vorhanden (einstimmig).

Kostenloses Mitteilungsblatt

Kämmerer Klaus Bärtl erinnerte an den Gemeinderatsbeschluss, dass ab 1.Januar 2021 alle Haushalte in Bergrheinfeld und Garstadt das Mitteilungsblatt kostenlos alle 14 Tage erhalten sollen. Dies sei eine zweijährige Testphase, zu welcher der Revistaverlag bereit gewesen sei. Das Format sei weiter DIN-A4 mit Farbumschlag. Bei 2700 Exemplaren und 24 Seiten Umfang betrügen die jährlichen Kosten für die Gemeinde rund 29.000 Euro. Die digitale Variante des Gemeindeblatts sei kostenlos nutzbar. Dem stimmte das Gremium zu (einstimmig).

Förderung für schnelles Internet

Den Einstieg in das Förderverfahren der bayerischen Glasfaser/WLAN-Richtlinie für Schulen und Rathäuser befürwortete das Gremium einstimmig. Die Förderhöhe beträgt 90 Prozent, höchstens 50 000 Euro je Projekt.

Die vorliegenden zwei Baugesuche billigte der Gemeinderat einstimmig. Dies waren der Bau eines Gartenhauses und eines Carports in der Kreuzstraße sowie die isolierte Befreiung für die Errichtung einer Pergola in Garstadt.

Querungshilfe für Fußgänger

Bürgermeister Ulrich Werner berichtete von der Begehung des Gemeindeteils Garstadt durch den Bausauschuss. In der Dorfstraße sei ein Nebengebäude abgerissen worden, dadurch könne der Gehsteig dort verbreitert werden. Die Kosten hierfür betrügen rund 10 000 Euro. Die Petersgasse solle saniert werden, so Werner. Hierfür fielen ebenfalls rund 10 000 Euro an. Kurz vor der Umsetzung stehe die Fußgängerüberquerungshilfe am südlichen Ortsende Richtung Wipfeld. Rund 46 000 Euro seien dazu für Planung und Umsetzung notwendig.

Von Bauhofmitarbeitern renoviert worden sei der große Raum im ehemaligen Garstadter Rathaus. Geplant seien noch Küche, Nebenraum, Putz und der Einbau einer Fußbodenheizung, wofür insgesamt rund 30 000 Euro nötig seien. Weiter informierte der Bürgermeister, dass der Bedarfsbahnübergang am Gemeindedreieck Garstadt/Hergolshausen/Ettleben zum 15.Dezember fertig gestellt sei. Die Sanierung und Verlegung des Weges sind durch den Bau des Umspannwerks Bergrheinfeld West notwendig geworden. Die Kosten dafür trägt der Umspannwerkbetreiber Tennet.   

Jagdpacht verlängert

Einstimmig befürwortete der Gemeinderat die vorzeitige Verlängerung des Pachtvertrags für das Eigenjagdrevier Garstadt an Rainer und Gerald Döpfert. Der bisherige Mitpächter Willi Brach scheidet aus. Das Revier umfasst 83,3 Hektar, der Vertrag läuft neun Jahre und die jährliche Pacht beträgt 750 Euro. Beide Jäger haben auch die Jagd der Garstadter Jagdgenossenschaft traditionell gepachtet und den Pachtvertrag ebenfalls verlängert.

Gemeinderat Klaus Göb sprach die Verkehrssituation rund um die Rothmühlstraße an. Aufgrund der Verkehrsdichte und der Parksituation käme es hier immer wieder zu Behinderungen und gefährlichen Situationen. Dazu sagte der Bürgermeister, dass probeweise durch eine Absperrung das Abbiegen von der Gartenstraße in die Rothmühlstraße nicht mehr möglich sein wird.

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