Schweinfurt

Schausteller Uebel klagt gegen den Freistaat

Warum dürfen ortsfeste Freizeitparks im Außenbereich trotz Corona betrieben werden, Fahrgeschäfte auf Volksfesten aber nicht? Diese Frage liegt nun vor Gericht.
Zum Nichtstun verurteilt: Die Niederwerrner Schaustellerfamilie Uebel&Sachs vor Fahr- und Imbissgeschäften im Schweinfurter Depot. Gegen das pauschale Veranstaltungsverbot per Verordnung klagt Karl Uebel derzeit vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof.
Zum Nichtstun verurteilt: Die Niederwerrner Schaustellerfamilie Uebel&Sachs vor Fahr- und Imbissgeschäften im Schweinfurter Depot. Foto: Anand Anders
Vom Frühjahr bis zum Spätsommer – in dieser Zeit finden die Volksfeste und Kirchweihen statt. Vielerorts dreht sich dann das Kinderkarussell, locken der Autoscooter, die Schiffschaukel, das Bungee-Trampolin, die Tüte mit gebrannten Mandeln, das Softeis. All dies hat das Niederwerrner Volksfestunternehmen Uebel&Sachs im Angebot. In den warmen Monaten ziehen Karl Uebel und Ulrike Sachs mit ihrem Vergnügungspark und den Mitarbeitern – die Familienmitglieder, zehn Festangestellte und etliche Aushilfen – von einem Volksfest zur nächsten Kirmes.