Schweinfurt

Schmutz und Kippen: SPD kritisiert OB wegen DenkOrt-Koffer

Ein stilisierter Koffer aus Beton steht derzeit am Gedenkort der früheren Synagoge in Schweinfurt. Warum es dazu keine weitere Erklärung gibt, wollte die SPD vom OB wissen.
Kippen und Schmutz: Der Gedenkort der ehemaligen Synagoge in Schweinfurt mit dem Mahnmal der  Deportation der jüdischen Bevölkerung wirkt ungepflegt.
Foto: Oliver Schikora | Kippen und Schmutz: Der Gedenkort der ehemaligen Synagoge in Schweinfurt mit dem Mahnmal der  Deportation der jüdischen Bevölkerung wirkt ungepflegt.

Vor 77 Jahren verließ den Würzburger Hauptbahnhof der letzte Deportationszug während des Zweiten Weltkrieges mit Juden aus ganz Unterfranken, auch aus Schweinfurt, die in die Vernichtungslager des nationalsozialistischen Terrorregimes gebracht wurden. Im Juni dieses Jahres wurde dazu am Hauptbahnhof in der Domstadt ein eindrucksvolles Denkmal namens "DenkOrt Deportation" mit stilisierten Koffern aus Beton aufgestellt.In allen Städten Unterfrankens, aus denen Juden deportiert wurden, sollen im Laufe des Jahres ebenfalls solche Koffer aufgebaut werden. In Schweinfurt ist das mittlerweile geschehen.

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