Schwanfeld

Schützenverein will seine Schießanlage ertüchtigen

Schnell abgehandelt waren die Tagesordnungspunkte in der Sitzung des Gemeinderates Schwanfeld. Lediglich über die Reduzierung der Lautstärke des nächtlichen Glockenschlags der Kirchturmuhr war ausgiebiger diskutiert, die Entscheidung dann aber auf die Sitzung am 28. September vertagt worden.

Die vorliegenden Baugesuche wurden allesamt einstimmig genehmigt. So genehmigte das Gremium für die Erstellung eines Stellplatzes im Bereich Wengertspfad Abweichungen von den Vorschriften im Bebauungsplan, nachdem die Nachbarn zugestimmt haben und aus Sicht der Verwaltung dem Allgemeinwohl kein Nachteil entstehe. Keine Einwände hatte der Gemeinderat gegen eine zweijährige Verlängerung der Baugenehmigung für den Neubau eines Bullenmaststalles (max. 320 Tiere) und einer Abstellhalle mit Tankstelle. Grünes Licht erhielt ebenso der örtliche Schützenverein für die Ertüchtigung seiner Schießanlage.     

Eine neue Satzung hat der Gemeinderat für die Benutzung der öffentlichen Grün- und Freizeitanlagen sowie Kinderspielplätzen in Schwanfeld erlassen. Die alte Satzung aus dem Jahr 2009 tritt damit außer Kraft.

Zur Kenntnis nahm das Gremium das Ergebnis der Rechnungsprüfung für das Haushaltsjahr 2019. Das Volumen des Gesamthaushalts, das mit 6,9 Millionen Euro kalkuliert war, hat sich um 7,59 Prozent auf 7,478 Millionen erhöht. Ursächlich sind Mehrausgaben sowohl im Vermögenshaushalt als auch im Verwaltungshaushalt.   

Bürgermeisterin Lisa Grein gab bekannt, dass eine artenschutzrechtliche Untersuchung für das Baugebiet Röthen Nord II an das Büro Fabion GbR in Würzburg vergeben wurde. Außerdem hat die Gemeinde das Planungsbüro dold + versbach in Gerbrunn mit dem Vergabe-Verfahren für den Neubau der Kinderkrippe und die Generalsanierung des Kindergartens beauftragt. Den Auftrag für den Einbau einer Phosphatfällanlage in die Kläranlage Schwanfeld erhielt die Firma Alltech in Höhe von 37 000 Euro. Laut Bürgermeisterin Krein bezuschusst das Wasserwirtschaftsamt die Kosten bis zu 40 000 Euro.  

Oliver Lintl machte auf das Projekt "Gelbes Band" aufmerksam, mit dem man die Bewirtschaftung von Streuobstwiesen unterstützen kann. Ein gelbes Band am Stamm signalisiert: Dieser Baum darf gratis und ohne Rücksprache abgeerntet werden. Bürgermeisterin Krein will prüfen, ob die Gemeinde im Besitz von entsprechenden Obstbäumen ist und in einer der nächsten Sitzung das Thema vorbringen. 

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