Schwanfeld

Schwanfeld: Gemeinderäte einigen sich auf Baugebiet-Variante

Planer Matthias Pröstler erläuterte beim Ortstermin die unterschiedlichen Varianten für das neue Baugebiet Röthen Nord2 in Schwanfeld.
Foto: Hans-Peter Hepp | Planer Matthias Pröstler erläuterte beim Ortstermin die unterschiedlichen Varianten für das neue Baugebiet Röthen Nord2 in Schwanfeld.

"Sie können alle Varianten auseinander schneiden und beliebig zusammensetzen!", Planer Matthias Pröstler (rö Ingenieure, Würzburg) präsentierte dem Ferienausschuss von Schwanfeld eine ganze Reihe von Ideen für das Neubaugebiet Röthen Nord 2. Je nach Vorschlag sollen am Ortsrand bis zu 25 Baugrundstücke entstehen.

Bei einem Termin vor Ort machten sich die Gemeinderäte und Bürger ein Bild vom künftigen Baugebiet. Die Flächen liegen an einem Hang, zwei oder drei Grundstücke sogar an einem besonders steilen Stück des Gebietes.

Noch-Bürgermeister Richard Köth und dessen Nachfolgerin Lisa Krein freuten sich auf der öffentlichen Sitzung bei heftigem Wind über das Interesse in der Bevölkerung. Neben den Ausschussmitgliedern waren weitere aktive und künftige Gemeinderäte gekommen, Anwohner berichteten vor Ort von ihren Erfahrungen und Erwartungen – gerade im Bezug auf den Verkehr.

Mögliche Erweiterungen einplanen

Schon in der letzten Woche hatte der Ausschuss die Pläne begutachtet und einige der Entwürfe verworfen. Vor Ort zeigten sich die Schwierigkeiten, die ortskundige Gemeinderäte bereits thematisiert hatten. Neben der Hanglage erweist sich auch die verkehrstechnische Anbindung an das Dorf und an das Straßengeflecht als schwierig, zudem gibt es keine einfachen Ideen für einen zweiten Rettungsweg. Positiv wurde bewertet, dass das Neubaugebiet sowohl im Norden, als auch im Osten erweitert werden kann. Die Polizei stattete der Sitzung im Freien einen kurzen Besuch ab und prüfte, ob die Menschenansammlung am Dorfrand ein verbotenes Treffen ist.

Nach dem Ortstermin nutzte Matthias Pröstler die Möglichkeit, im Bürgerzentrum seine Planungen und Ideen zu erläutern. Am Ende der Diskussion war klar, dass das Schwanfelder Gemeindeparlament die Variante umsetzen möchte, die ohne Einbahnstraße und zusätzliche Stichstraßen auskommt. Die steilen Grundstücke Richtung Altort sollen an das Versorgungssystem des Dorfes direkt angeschlossen werden, für die restlichen Bauplätze wird eine eigene Lösung erarbeitet. Rund um das Baugebiet bleiben die Feldwege erhalten. Die Straßen werden so konzipiert, dass mögliche Erweiterungen schon bedacht werden. In der Summe bedeutet dies, dass – wie schon vor einer Woche beschlossen – rund 25 Bauplätze entstehen sollen. Schon Mitte Mai will sich der Gemeinderat in einer Sondersitzung dem Thema Neubaugebiet intensiv widmen.

Es war ein schöner Abschied für Bürgermeister Richard Köth, dem die Gemeinderäte ein kleines Präsent zum Wechsel ins "Rentnerleben" übergaben. Im Zeichen der Corona-Krise – das bedauerten die Ratsmitglieder und der Bürgermeister gleichermaßen – könne man dies leider nicht gebührend feiern.

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