Schweinfurt

Schweinfurt bleibt Fairtrade-Stadt

Die Stadt Schweinfurt erfüllt weiterhin alle fünf Kriterien der Kampagne Fairtrade-Towns und trägt für weitere zwei Jahre den Titel Fairtrade-Stadt. Darüber informiert die Stadt in einer Pressemitteilung. Die Auszeichnung wurde erstmals 2013 durch den Verein Trans-Fair verliehen. Seitdem baue die Kommune ihr Engagement auf diesem Gebiet aus.

Oberbürgermeister Sebastian Remelé freut sich über die Verlängerung des Titels: „Die Bestätigung der Auszeichnung ist ein schönes Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels in Schweinfurt. Lokale Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft arbeiten hier eng für das gemeinsame Ziel zusammen. Ich bin stolz, dass Schweinfurt dem internationalen Netzwerk der Fairtrade-Towns angehört. Wir setzen uns weiterhin mit viel Elan dafür ein, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern.“

Für die Auszeichnung musste die Stadt nachweislich fünf Kriterien erfüllen. Oberbürgermeister und Stadtrat trinken fair gehandelten Kaffee und halten die Unterstützung des fairen Handels in einem Ratsbeschluss fest; Die Steuerungsgruppe Fairtrade koordiniert alle Aktivitäten; In Geschäften und gastronomischen Betrieben werden Produkte aus fairem Handel angeboten; Die Zivilgesellschaft leistet Bildungsarbeit; Die lokalen Medien berichten über die Aktivitäten vor Ort.

Das Engagement sei vielfältig, so die Pressemitteilung. In Schweinfurt seien das der Fairführer, die Teilnahme an den Fairen Wochen, die Beschaffung von Fairtrade-Fußbällen für Schweinfurter Schulen, die Beschaffung von nachhaltigen Hausaufgabenheften für die vierte Grundschulklasse. Viel beachtet wurde das Projekt mit fair gehandelter Schokolade und in Schweinfurt gestalteter Verpackung.

Stolz sei die Stadt auch auf ihre vier Fairtrade-Schulen, die Walther-Rathenau-Schulen, die Montessori-Schule, das Olympia-Morata-Gymnasium und die Wilhelm-Sattler-Realschule, heißt es in der Pressemitteilung. Hervorgehoben wurde auch der Informationsstand auf dem Marktplatz zu den Fairen Wochen, der trotz Pandemie die Bürger über die einzelnen Aktivitäten informierte.

Dies seien nur einige Beispiele erfolgreicher Projekte der vergangenen Jahre. „Wir verstehen die bestätigte Auszeichnung als Motivation und Aufforderung für weiterführendes Engagement. Geplant sind Projekte zur öffentlichen Beschaffung und in der Kooperation mit unseren Schulen“, so Oberbürgermeister Remelé.

Die Kampagne Fairtrade-Towns biete der Stadt Schweinfurt auch konkrete Handlungsoptionen zur Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen, die 2015 verabschiedet wurden. Unter dem Motto „global denken, lokal handeln“ leiste Schweinfurt mit seinem Engagement dafür einen wichtigen Beitrag.

Die Stadt ist die 167. der inzwischen mehr als 700 Fairtrade-Städte in Deutschland. Weltweit gibt es mehr als 2000, in 36 Ländern, von Großbritannien über Schweden und Brasilien bis in den Libanon.

Informationen zur Kampagne im Internet unter www.fairtrade-towns.de

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