Schweinfurt

Selbstjustiz nach Familienkonflikt? Schwager mit Foltermethoden verprügelt

Der Rentner wollte aus dem Schwager ein Geständnis herausprügeln. Angeblich soll dieser seine Mutter schlecht gepflegt und ins Grab gebracht haben. Wer war der Mittäter?
Schläge wie im Folterkeller: Das Schweinfurter Schöffengericht verurteilte einen 67-jährigen Rentner uns seinen Sohn (31) wegen gefährlicher Körperverletzung, Freiheitsberaubung Hausfriedensbruch zu Lasten des Schwagers des Vaters zu Haftstrafen.
Foto: Patty Varasano | Schläge wie im Folterkeller: Das Schweinfurter Schöffengericht verurteilte einen 67-jährigen Rentner uns seinen Sohn (31) wegen gefährlicher Körperverletzung, Freiheitsberaubung Hausfriedensbruch zu Lasten des Schwagers des Vaters zu Haftstrafen.

Mitte September letzten Jahres: Gegen Mittag klingelt's an der Haustür des 62-Jährigen Hausmeisters in einem Dorf in der Rhön. Vor der Tür stehen sein 67-jähriger Schwager aus Niedersachsen und ein Unbekannter. Sie fordern von ihm ein Schuldbekenntnis, dass er und seine Frau die Mutter des 67-Jährigen, die bis zum Jahr 2002 bei ihnen gewohnt hatte und gepflegt wurde, trotz seiner Zahlung von Tausenden Euro schlecht behandelt und damit frühzeitig "ins Grab gebracht" hätten.  Schläge auf Hände und Füße -wie im Folterkeller Als sich der 62-Jährige weigert, packen ihn die beiden, schleppen ...

Dieser Artikel ist hier noch nicht zu Ende, sondern unseren Abonnentinnen und Abonnenten vorbehalten.

Wenn Sie weiterlesen wollen, können Sie hier unser MP+-Angebot testen.

Wenn Sie bereits MP+-Nutzer sind, loggen Sie sich bitte hier ein.

Wenn Sie die tägliche Zeitung abonniert haben, ist der Zugang für Sie gratis. Jetzt mit Kundennummer registrieren!