Donnersdorf

Seniorenkreis feierte 40-jähriges Bestehen

Die Senioren besorgten einen Birnbaum für den Donnersdorfer Kindergarten. Im Bild (von links): Diakon Günter Schöneich, Erzieherin Katja Burger, Bürgermeister Klaus Schenk und die Leiterin des Seniorenkreises, Edeltraud Firsching.
Foto: Alexander Kerzinger | Die Senioren besorgten einen Birnbaum für den Donnersdorfer Kindergarten. Im Bild (von links): Diakon Günter Schöneich, Erzieherin Katja Burger, Bürgermeister Klaus Schenk und die Leiterin des Seniorenkreises, ...

Trotz der Pandemie feierte der Donnersdorfer Seniorenkreis im Rahmen einer Dankandacht sein 40-jähriges Bestehen in der Pfarrkirche St. Johannes des Täufers. 1981, auf Initiative des damaligen Pfarrers von Traustadt, Monsignore Dr. Benno von Bundschuh, gegründet, übernahm Johanna Krahm damals die Leitung und organisierte monatliche Treffen. Mathilde Markert übernahm 1991 die Leitung für 15 Jahre. Seit 2006 liegt die Verantwortung der Seniorenarbeit in den Händen von Edeltraud Firsching, die sich auch auf Dekanats- und Diözesansebene in der Vorstandschaft engagiert.

Thematische Nachmittage, Andachten, Ausflüge, Adventsfeiern und Faschingssitzungen bereicherten den Verlauf eines normalen Jahres. Jetzt in Pandemiezeiten verteilen Edeltraud Firsching und ihre Teamkollegen Rosemarie Sahlmüller und Roland Schöner monatliche Briefe und kleine Mitgebsel wie Palmzweige, Cappuccino-Tütchen oder Krapfen für den monatlichen Seniorennachmittag auf Abstand.

In ihrer Eingangsrede betonte Firsching die Verbindung der Senioren zur jüngsten Generation. Der Kontakt zum Kindergarten seit ihnen schon immer ein Anliegen gewesen. Jedes Jahr erfreuen die Vorschulkinder die Senioren mit einem Beitrag an deren Adventsfeier. Diese Verbindung nehmen die Senioren zum Anlass und besorgten einen Birnbaum für den Donnersdorfer Kindergarten. Mögen sich viele Kinder und Erzieherinnen an den Birnen des "Seniorenbaums" noch lange erfreuen, machten die Verantwortlichen deutlich. 

Diakon Günter Schöneich, der die Seniorenarbeit in der Pfarreiengemeinschaft am Zabelstein begleitete, begrüßte die "Jubilare" und deren Gäste, indem er die Zahl 40 betrachtete, die im biblischen Sinn sehr bedeutsam ist. In seiner Ansprache regte er, bezugnehmend auf die Geschichte "Der Baum des Lebens", zum Nachdenken an. So wird darin der jeweilige jahreszeitliche Zustand des Baumes mit dem Leben verglichen und letztlich der Wunsch an uns alle geschickt, das Leben nicht nur nach einer schwierigen Jahreszeit zu beurteilen. Diakon Schöneich führte diesen Wunsch weiter, indem er die Verbindung zur Seniorenarbeit herstellte.

Eindrucksvoll wurde diese Dankesfeier musikalisch umrahmt. Erich Krahm, ein treues Mitglied der Senioren und Sohn der Gründungsleiterin, spielte Keyboard, Diakon Schöneich sang treffend ausgewählte Lieder. Im kleinen Festakt, der sich an die Dankesfeier in der Kirche anschloss, gratulierte und bedankte sich die Dekanatsvorsitzende des Seniorenforums Sieglinde Schramm ganz herzlich mit einer Jubiläumskerze. Anna Krug, die Regionalvertreterin überbrachte die Glückwünsche der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fachstelle Seniorenpastoral der Diözese Würzburg. Auch die Donnersdorfer Pfarrgemeinderatsvorsitzende Marliese Heilmann freute sich über die rege Arbeit im und für den Seniorenkreis und dankte den Verantwortlichen.

Ihr Jubiläum nahmen die Donnersdorfer Senioren zum Anlass, um sich bei ihrem seelsorgerischen Begleiter Diakon Schöneich zu bedanken, der zum Monatsende in den Ruhestand ging. In diesem Rahmen wurde Günter Schöneich auch offiziell von Frau Schramm verabschiedet, die seine Arbeit als Dekanatsaltenseelsorger des Dekanates Schweinfurt-Süd sehr wertschätzte und entsprechend würdigte. Frau Heilmann bedankte sich für die Pfarreiengemeinschaft "Am Zabelstein" für Schöneichs Wirken in den vergangenen elf Jahren.

Auch die Seniorenkreisleiter Irene Fuchs (Vögnitz), Frau Irmgard Schaller (Traustadt) und Peter Gräf (Dürrfeld/Pusselsheim) schlossen sich in Wort und Präsent an, um ihrem Wegbegleiter alles erdenklich Gute und Gottes Segen zu wünschen. Konform zu den Pandemiemaßnahmen wurde der Birnbaum ein paar Tage später im kleinen Kreis, von Diakon Schöneich, Seniorenkreisleiterin Edeltraud Firsching, Erzieherin Katja Burger und dem Donnersdorfer Bürgermeister Klaus Schenk an seinem Bestimmungsort am Kindergarten eingepflanzt.

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