Obereuerheim

Sorge um das gemeinsame Haus

Unter das Motto 'Unsere Welt, ein gemeinsames Haus für alle' stellten die Pfarrgemeinden aus Obereuerheim, Untereuerheim und Weyer die Gottesdienste der Fastenzeit. Gemeinsam mit Pfarrer Gregor Mühleck stellten sich von links die Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Roland Brückner (Obereuerheim), Renate Straub (Untereuerheim) und Peter Gehles (Weyer) zum gemeinsamen Foto am Brunnen vor der Pfarrkirche Sankt Laurentius am Pfarramt Obereuerheim.
Foto: Ruth Volz | Unter das Motto "Unsere Welt, ein gemeinsames Haus für alle" stellten die Pfarrgemeinden aus Obereuerheim, Untereuerheim und Weyer die Gottesdienste der Fastenzeit.

Die Pfarrgemeinderäte aus Weyer, Ober- und Untereuerheim haben gemeinsam mit Pfarrer Gregor Mühleck beschlossen, die Sorge um "unser gemeinsames Haus", unsere Erde in der diesjährigen Fastenzeit in die Mitte der Fasten-Gottesdienste zu stellen. Denn: Unsere Erde hat nur Zukunft, wenn jeder Mensch und alle Länder für das gemeinsame Haus mit sorgen.

In der Pfarreiengemeinschaft Sankt Christophorus im Mainbogen waren die "Spätschichten" in der Fastenzeit, zu denen aus allen Mitgliedsgemeinden Gläubige kamen, über viele Jahre ein fester Abend in den Fastenwochen. Sie wurden mit großer Beteiligung angenommen und mit Freude wurde das Gebet, der spirituelle Impuls, der Austausch und das einfache Agabemahl gehalten, blickt Dekan Mühleck zurück.

In diesem Jahr fallen die Spätschichten wegen Corona erneut aus. Jede einzelne Pfarrei der Gemeinschaft macht daher ihr eigenes Programm.

Für eine gute Zukunft

Das Klima, das die Grundlage für das Zusammenleben aller Geschöpfe darstellt, und dessen Folgen stehen im Zentrum aller Treffen, die die Gemeinden in ihrem Ort durchführen, erläutert Mühleck. Die Jugendlichen in unserem Land gingen auf die Straßen und werden wieder gehen unter dem Motto: Fridays for Future. Über die Schöpfung, die Erde und ihr Klima möchte man gemeinsam reden und diskutieren. Denn: Wir alle wollen ein gutes Zuhause und eine gute Zukunft haben.

Zum Start am ersten Fastensonntag zeigte der Umweltbeauftragte des Bistums, Prediger Christof Gawronski, beim Gottesdienst in Weyer die Sorgen auf, die immer mehr Menschen bewegen.

Weltweite Abhängigkeiten

Bruder Ansgar aus der Abtei Münsterschwarzach blickt am 7. März beim Gottesdienst zum dritten Fastensonntag in Obereuerheim auf die weltweiten Abhängigkeiten. Sein Motto: Wir leben immer in einer Welt. Weswegen alle Klimafragen nur global zu lösen sind. Bewusst taucht dann die Frage auf: Welche kleinen Schritte tun wir zur Verbesserung der Lage. Also Umkehr und Buße sehr konkret.

Schwester Katharina Hart, eine Franziskus-Schwester aus Vierzehnheiligen, stellt am 14. März beim Gottesdienst in Untereuerheim eine ganz andere Weltsicht zur Geschwisterlichkeit aller Geschöpfe dar in ihrem Vortrag "Die geschwisterliche Weltsicht des Franz von Assisi".

Wöchentlich laden die drei Kirchengemeinden in ihren Gotteshäusern zu einem Gebet vor dem Kreuz ein, bei dem aller bedrohten Menschen und Lebewesen, der Luft, des Wassers und des Bodens gedacht wird. Dazu kommen noch Angebote für Kinder und Jugendliche sowie Videoeinspielungen zu den Predigten. Beginn der Gottesdienste jeweils 10 Uhr.

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