Dingolshausen

Stellt sich die Gemeinde dem "Gütesiegel Heimatdorf 2021" ?

Marion Heger, zweite Bürgermeisterin von Dingolshausen, stellte dem Gremium ihre Präsentation zum Thema "Gütesiegel Heimatdorf 2021" vor. Das "Gütesiegel Heimatdorf 2021" ist ein "Wettbewerb zu Lebensqualität und Heimatverbundenheit für kleine Gemeinden in Bayern" wie Bayerns Heimatminister, Albert Füracker, auf der entsprechenden Internetseite erklärt. Heger brachte dem Gremium die Bewertungskriterien des Wettbewerbs nahe und sieht bei Dingolshausen gute Voraussetzungen.

Durch Dorferneuerung auf einem guten Weg

Die Gemeindeentwicklung und Daseinsvorsorge wird bei dem Wettbewerb mit 30 Prozent bewertet. Heger sieht unter anderem viel durch die Dorferneuerung auf einen guten Weg gebracht. Die Lebensqualität (Bewertung mit 15 Prozent) spiegelt sich in Kultur-und Freizeitaktivitäten. Heger brachte unter anderem Spielplätze, Theater-und Kinovorführungen zur Sprache. Die Heimatverbundenheit (Bewertung mit zehn Prozent) sieht die stellvertretende Bürgermeisterin zum Beispiel bei der Unterstützung von Neubürgern, regelmäßigen Veranstaltungsangeboten oder Treffpunkten im Gemeindegebiet.

Digitales und Wirtschaft (Bewertung mit zehn Prozent) sieht sie in Dingolshausen unter anderem durch die lokale Wirtschaftsförderung und Unternehmen gut aufgestellt. Bei Klimaschutz und Landschaft (Bewertung mit zehn Prozent) nannte sie unter anderem die energetische Sanierung der Ortsbeleuchtung oder auch die Renaturierung der Volkach.

Mit 25 Prozent wird die Prämienverwendung - bayernweit werden je Regierungsbezirk zwei Gemeinden mit je 50 000 Euro prämiert, die zweckgebunden eingesetzt werden müssen - bewertet. Auch über die mögliche Verwendung der Prämie hatte sie sich Gedanken gemacht. Zum Beispiel wäre ein Kleinbus denkbar, der dann für Kindergarten- und Schulkindertransport oder auch für Vereine oder Bürger verwendet werden könnte. "Es muss ein rundes Konzept erkennbar sein" so Heger. Der Einsendeschluss für den Wettbewerb ist im November. Sie bat die Gemeinderäte, sich Gedanken zu machen.

Begleitung von Projekten

Carina Hein, Allianzmanagerin der ILE Region Main-Steigerwald stellte sich – vor allem den neuen Gemeinderäten – vor. Sie gab zunächst einen kurzen Rückblick über die erfolgten Projekte. Den Verantwortlichen von ILE sei es wichtig, dass "künftig die Gemeinderäte stärker mit eingebunden werden" machte Hein deutlich. Ihre Aufgaben sieht sie in der Begleitung von Projekten, dem Marketing und dem Betreuen des Netzwerks.

In den Aufgabenbereich von Hein fallen die aktuellen Projekte Hochwasserschutz/Rückhalte sowie das Bewässerungskonzept. Hier monierte Barbara Behr, dass es keine Kommunikation mit dem Gemeinderat gegeben habe. "Infos dazu kommen im Herbst", so Hein. Eine Projektskizze liege schon vor. Für Anfang Oktober sei eine Auftaktveranstaltung geplant. "Der direkte Austausch mit Experten vor Ort ist wichtig" machte Hein deutlich.

Zeitweise nicht funktionierende Sirene

Die "rollende Sparkasse" wird Dingolshausen künftig nicht mehr anfahren, teilte Bürgermeisterin Nicole Weissenseel-Brendler mit. Weiter sprach man über die zeitweise nicht funktionierende Sirene in der Ziegeleistraße. Neues zur Biberproblematik, der Fertigstellung von bestellten Bänken und der notwendigen Neuanbringung eines Haltegriffs am Kneipp-Becken wurde ebenfalls besprochen.

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