Stadtlauringen

Sternsingeraktion bringt Segen

Nach Stadtlauringen kamen die Sternsinger Luisa, Elisa, Simon und Finja. Dort wurde nach der heiligen Messe der Segen ans Pfarrhaus geschrieben.
Foto: Winfried Majewski | Nach Stadtlauringen kamen die Sternsinger Luisa, Elisa, Simon und Finja. Dort wurde nach der heiligen Messe der Segen ans Pfarrhaus geschrieben.

Wie viele andere Aktionen durfte auch die Sternsingeraktion in Stadtlauringen in diesem Jahr nicht wie gewohnt stattfinden. In Heimarbeit hatten Oberministrantin Luisa König und Pfarrgemeinderäte aber über 800 Tütchen gepackt, die in den Kirchen der Pfarreiengemeinschaft Liborius Wagner zum Mitnehmen bereitstanden. Die Päckchen enthielten einen Aufkleber mit der Aufschrift "20 C+M+B+ 21", was für den Wunsch steht: "Christus segne dieses Haus". Ebenso angeboten wurde ein Stück geweihter Kreide, um selbst das Segensgebet für das neue Jahr an die Haustür zu schreiben, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

Die Sternsingeraktion erinnert am 6. Januar an die Sterndeuter aus dem Orient, von denen das Matthäus-Evangelium erzählt. Sie finden durch den Stern nach Betlehem, wo sie das neugeborene Jesuskind sehen. "Die Freude darüber haben die Sterndeuter damals mit anderen geteilt, so dürfen auch wir es, wenn wir den Glauben mit anderen teilen", so Pfarrer Eugen Daigeler in seiner Predigt.

So tun es üblicherweise zahlreiche Kinder und Jugendliche, die als Sternsinger die Häuser besuchen. Dort wünschen sie Gottes Segen für das neue Jahr und sammeln Geld für Kinder in Not. Das Kindermissionswerk gibt es seit 175 Jahren. Es ist die weltweit älteste Aktion von Kindern für Kindern. Sie wurde 1846 von der dreizehnjährigen Auguste von Sartorius in Aachen gegründet.

Das Anliegen ist gerade in der Corona-Krise hochaktuell für Kinder in Not. In Stadtlauringen seien im Gottesdienst und durch Einzelspenden 2500 Euro für das Kindermissionswerk gesammelt worden.

In den Messfeiern der Pfarreiengemeinschaft Liborius Wagner ministrierten einige Sternsinger und sprachen stellvertretend ihren Segensspruch am Ende des Gottesdienstes. In Stadtlauringen waren es Luisa, Elisa, Simon und Finja. Dort wurde nach der heiligen Messe der Segen ans Pfarrhaus geschrieben.

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