Schweinfurt

Training für Pedelec-Fahrer aus Stadt und Landkreis Schweinfurt

Die Teilnehmer des E-Bike Trainings auf dem Übungsgelände des Kreisbauhofes.
Foto: Diana Ruppert | Die Teilnehmer des E-Bike Trainings auf dem Übungsgelände des Kreisbauhofes.

Unter dem Leitspruch "Sicher unterwegs mit dem Pedelec" fand auf dem Gelände des Kreisbauhofs Schweinfurt in Niederwerrn kürzlich ein Übungskurs für das Fahren mit elektrounterstützten Fahrrädern statt. Die von Stadt und Landkreis Schweinfurt kostenlos angebotene Schulung wurde in Kooperation mit der Polizeiinspektion Schweinfurt und der Verkehrswacht Schweinfurt durchgeführt, so eine Pressemitteilung. Nachdem frühere Termine aufgrund der Corona-Krise entfallen mussten, handelte es sich um die erste Veranstaltung dieser Art.

Sichere Radwege

Die zehn Teilnehmer wurden von Landrat Florian Töpper begrüßt. Angesichts des gesundheitsfördernden und umweltschonenden Aspekts der Nutzung von Pedelec und Fahrrad werde die steigende Beliebtheit des Pedelecs sehr positiv gesehen. Ein entsprechendes Anliegen der Straßenbaubehörden sei es deshalb möglichst flächendeckend sichere Radwege zu bieten.

Das Thema nahm Adi Schön, 1. Vorsitzender der Verkehrswacht Schweinfurt, laut der Pressemitteilung auf. Er machte die Teilnehmer auf das sogenannte "Fahrradforum" der Stadt Schweinfurt aufmerksam. Vertreter der Stadt, andere Behörden und verschiedene Vereine bringen sich auf diesem Wege in neue Radweg-Planungen ein.

Unfälle verhindern

Die Durchführung des Pedelec-Kurses übernahmen mit Diana Ruppert, Carolin Wahler und Dominik Leistner drei Verkehrserzieher der Polizeiinspektion Schweinfurt. Im theoretischen Teil erfuhren die Teilnehmer, dass die steigende Beliebtheit der Pedelecs auch mit steigenden Unfallzahlen einhergehe. 

Für die Kursteilnehmer ergaben sich drei Bereiche, an denen zur Unfallverhütung angesetzt werden kann, so die Pressemitteilung. Wichtig für Pedelec-Fahrer ist eine gute Sichtbarkeit. Neben einem verkehrssicheres Fahrzeug mit sämtlichen vorgeschrieben Reflektoren sollte sich der Fahrende durch Kleidung mit auffallenden Farben beziehungsweise mit  Warnweste besonders sichtbar machen. Zur Unfallvorbeugung sind auch die Verkehrsregeln, speziell zum Radverkehr, zu kennen und sich entsprechend verkehrsgerecht zu verhalten, so die Mitteilung weiter.

Fahrsicherheit trainieren

An den dritten Bereich zur Unfallverhütung knüpfte insbesondere der Praxisteils des Kurses an. Dabei ging es um die Fahrfertigkeiten und um die Koordination auf dem Pedelec. Auf dem Bauhofgelände waren verschiedene Übungsstationen aufgebaut, an denen die Teilnehmer ihre Fahrsicherheit trainieren konnten.  

Besonders gewinnbringend für den Ernstfall war laut der Pressemitteilung das Üben einer Gefahrenbremsung.  Weitere Übungsstationen wie Slalom oder einhändiges Kreisfahren zielten besonders auf den Gleichgewichtssinn ab. Als klassische Fahrschulübung stand das Linksabbiegen auf dem Programm. 

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