Unterspiesheim

Unterspiesheim: Karwoche in der Kita St. Sebastian

In Erinnerung an den Einzug Jesu nach Jerusalem winken die Vorschüler, zusammen mit Pfarrer Thomas Amrehn mit ihren Buchsbaumzweigen, die Inge Sternecker mitgebracht und an die Kinder verteilt hatte.
Foto: Erhard Scholl | In Erinnerung an den Einzug Jesu nach Jerusalem winken die Vorschüler, zusammen mit Pfarrer Thomas Amrehn mit ihren Buchsbaumzweigen, die Inge Sternecker mitgebracht und an die Kinder verteilt hatte.

Die Vorschulkinder der Bären- und Mäusegruppe des St. Sebastian Kindergartens konnten darüber Näheres erfahren. Mit Inge Sternecker aus dem Leitungsteam des Kindergartens und ihrer Kollegin Yvonne Engel waren die Kinder an die Marienkapelle im Friedhof gekommen, wo Pfarrer Amrehn schon auf sie wartete.

Mit dem Lied "Viele, viele Kinder haben sich versammelt" startete der Rundgang der Kinder, in denen der Seelsorger die Stationen des Weges Jesu durch die Karwoche kindgerecht geschilderte. Ein Bild zeigte den Einzug Jesu nach Jerusalem. Begeistert winkten die Menschen Jesus beim Einzug nach Jerusalem zu und riefen "Hosanna".

Das Bild zeigt den Einzug Jesu nach Jerusalem am Palmsonntag. Der Rundgang der Kinder des St. Sebastian-Kindergartens beginnt an der Marienkapelle des Friedhofs Unterspiesheim.
Foto: Erhard Scholl | Das Bild zeigt den Einzug Jesu nach Jerusalem am Palmsonntag. Der Rundgang der Kinder des St. Sebastian-Kindergartens beginnt an der Marienkapelle des Friedhofs Unterspiesheim.

Erzieherin Inge Sternecker hat Buchsbaumzweige mitgebracht und so winkten alle gemeinsam mit ihren Zweigen und sangen "Hosanna, Hosanna, Hosanna so singen wir alle". Dann zog man weiter zu den beiden nächsten Stationen, dem Abendmahlsaal und dem Ölberg, sowie dem Berg Kalvaria, wo Jesus am Kreuz starb. Die Bilder dieser Geschehnisse waren am Kindergarten aufgebaut.

Pessach und Freundschaft

Jesus feierte am Gründonnerstag mit seinen Jüngern das Pessachfest, eines der höchsten Feste des Judentums. Es erinnert an den Auszug der Juden aus der ägyptischen Gefangenschaft und erinnert sich während eines gemeinsamen Essens in der Familie an den Auszug aus Ägypten. Während des Essens zum Pessach gab Jesus den Jüngern das Brot als Zeichen seiner Freundschaft, ebenso den Wein. Er wünschte sich, dass sie beim Essen dieses Brotes und beim Trinken des Weines immer an ihn denken sollten. Gemeinsam sang man das Lied "ich bin bei Euch jeden Tag...".

Der Priester schlüpfte in die Rolle einer Mutter, die nicht weiß, was auf den Bildern zu sehen ist, und die Kinder hatten viel Spaß daran, ihrer "unwissenden Mutter" zu erklären, was sie gerade gehört hatten.

Dass wir im Leid auch Trost erfahren, zeigte der Seelsorger beim Erzählen der Szene, als Jesus am Ölberg Angst vor seinem bevorstehenden Tod hatte: Gott schickte einen Engel, ihn zu stärken. So erfahren auch die Menschen Trost und Unterstützung – auch durch Freunde, die man hat. Am Karfreitag standen allerdings nur Maria, seine Mutter und Maria Magdalena unter dem Kreuz, an dem Jesus starb.

"Wie ein Weizenkorn, das in die Erde gesenkt wird und dann zu neuem Leben erwacht, stirbt Jesus für uns am Kreuz. Er will, dass wir das Leben haben, dass es uns gut geht, und dass er uns gern hat – so wie wir sind. An Ostern feiern wir das Fest der Auferstehung Jesu – das gemeinsam gesungene Lied 'Halleluja' bringt die Freude über die Auferstehung Jesu zum Ausdruck." Mit dem gemeinsam gesprochenen Vaterunser und dem Kreuzzeichen endete der kleine Rundgang der Vorschüler durch die Karwoche.

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