DINGOLSHAUSEN

Vereine erhalten den Charakter des Weinfests

Der Dingolshäuser Köhler hält Hof: Zur festlichen Eröffnung des 32. Köhlerweinfestes kamen zahlreichen Ehrengäste, Weinprinzessinnen und Symbolfiguren. Das Bild zeigt (von links): Altbürgermeister und Ehrenbürger Erwin Loos, Markgraf Gerold (Peter Popp), Bezirksrat Stefan Funk, Karina Pfister aus Kammerforst, Sophia Kraus aus Zeilitzheim, Schweinfurts stellvertretende Landrätin Christine Bender, Bürgermeister Lothar Zachmann, Dingolshausens Weinprinzessin Karina Blaurock, Kristina Grob aus Wipfeld, den Ritter vom Zabelstein (Gerhard Göb), Barbara Lenz aus Gerolzhofen, den Wipfelder Zehntgraf (Albert Kestler), Annemarie Schmitt aus Traustadt und Kitzingens Landrätin Tamara Bischof.
Foto: Marion Heger | Der Dingolshäuser Köhler hält Hof: Zur festlichen Eröffnung des 32. Köhlerweinfestes kamen zahlreichen Ehrengäste, Weinprinzessinnen und Symbolfiguren.

Mit dem Ehrengastempfang an der Dorflinde eröffnete Dingolshausen sein 32. Köhler-Weinfest.

Zahlreiche Gäste aus der Politik, der Weinadel der Umgebung sowie die Personen, die im Steigerwaldort engagiert sind, hatten sich bei strahlendem Sonnenschein im festlich geschmückten Dorf eingefunden, um das Traditionsfest einzuläuten. Ihr Debüt gab dabei Weinprinzessin Karina die Erste (Karina Blaurock), die ihren ersten offiziellen Auftritt mit Bravour bestand. Sie verstand es, die Gäste auf charmante Art und Weise mit originellen Trinksprüchen und nettem Geplauder für den Köhlerwein zu begeistern.

Bürgermeister und Festleiter Lothar Zachmann freute sich darüber, dass auch stets viele ehemaligen Dingolshäuser das Weinfest besuchen, und begrüßte dabei die besonders weit angereisten Gäste.

Zu den Klängen der Köhlermusikanten zeigte die Rundtanzgruppe Gerolzhofen und Umgebung ihre traditionellen Tänze und lud am Ende alle Anwesenden ein, einen Walzer mitzutanzen.

Die Köhlermusikanten führten anschließend auch den Umzug an, der zum romantisch gelegenen Festgelände an der Volkach führte. Dort konnten sich alle Gäste von den neun teilnehmenden Vereinen verwöhnen lassen. Das liebevoll geschmückte Festzelt, das reichhaltige Speisenangebot und die vielseitigen Getränke, allen voran die edlen Tropfen des Dingolshäuser Köhlerweines, ließen dabei keine Wünsche offen.

Nach wie vor werden alle Versorgungsstände von den Vereinen in Eigenregie geführt, wodurch dem Fest ein dörflicher und traditioneller Charakter erhalten bleibt. Besondere Angebote waren dabei auch das sonntägliche Mittagessen im Festzelt und das Weißwurstessen am Montagnachmittag. Unterhalten wurden die Gäste aller Altersklassen an den vier Festtagen durch die Darbietungen der verschiedenen Musikgruppen, die, wie Lothar Zachmann betonte, alle aus dem Landkreis Schweinfurt stammen und alle zumindest ein Mitglied aus Dingolshausen in ihren Reihen haben. Dies fand auch bei der stellvertretenden Landrätin Christine Bender große Anerkennung, wie sie in ihren Grußworten betonte.

Den Auftakt gaben die Werntal-Spatzen mit einem Partyabend für Jung und Alt. Schlagzeuger Manfred Wirth aus Dingolshausen, der am Sonntagabend auch die Köhlerkapelle unterstütze, sorgte dabei für den richtigen Takt. Am Samstagabend gelang den Oberspiesheimer Musikanten in bewährter Weise der Spagat zwischen Tradition und Moderne. Mit dabei waren Stefan und Christian Müller aus Dingolshausen. Einen zünftigen Weinfestnachmittag und -abend gab es am Sonntag mit den Köhlermusikanten.

Am Montagnachmittag kommen mit „Schorsch vom Steigerwald“ die Senioren auf ihre Kosten. Das 32. Köhlerweinfest klingt dann am Abend mit den „Abersfelder Musikanten“ aus, die in Julia Kind ebenfalls eine waschechte Dingolshäuserin mit auf die Bühne bringen.

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