Frankenwinheim

Vertrieben und ermordet

In dem früher auch durch Juden geprägten Dorf erinnern nun schon 23 Stolpersteine an vertriebene und ermordete Mitbürger. Im August sollen fünf weitere verlegt werden.
Stolpersteine im Asphalt: In Frankenwinheim wurden zum dritten Mal diese Erinnerungen an frühere jüdische Mitbürger verlegt, die vertrieben oder ermordet wurden.
Foto: Stefan Polster | Stolpersteine im Asphalt: In Frankenwinheim wurden zum dritten Mal diese Erinnerungen an frühere jüdische Mitbürger verlegt, die vertrieben oder ermordet wurden.

Bürgermeister Herbert Fröhlich konnte zur dritten Stolpersteinverlegung in Frankenwinheim viele Dorfbewohner, Gäste, Politiker aus der näheren Umgebung und den Aktionskünstler Gunter Demnig begrüßen. Möglich wurde die Stolpersteinverlegung für die Familie Niedermann und Hirsch durch die Spende der Stolpersteinpaten und durch die Bereitschaft der heutigen Hausbesitzer, der Familien Kaim und Kunzmann. In Frankenwinheim liegen nun an fünf Stellen insgesamt 23 Stolpersteine, die an ehemalige Dorfbewohner erinnern. Neben den Stolpersteinen haben die Gemeinde sowie Privatpersonen Gedenktafeln und Stelen ...

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