Werneck

Was wird aus dem Eßlebener Bahngelände?

Keine Entscheidung getroffen hat der Bau- und Agrarausschuss bei seiner jüngsten Sitzung hinsichtlich einer Bauvoranfrage auf Umnutzung des ehemaligen Bahngeländes in Eßleben. Der aus Werneck stammende Antragsteller möchte dort drei Hallen mit jeweils 495 Quadratmetern für gewerbliche und private Lagerzwecke errichten. Dazu soll das derzeitige Bahngelände in ein Mischgebiet umgeändert werden, was eine Änderung des Flächennutzungsplans und die Aufstellung eines Bebauungsplans erfordern würde. Außerdem plant der Antragsteller, das bestehende Bahngebäude für zwei bis drei Wohneinheiten umzunutzen.

Laut Bürgermeister Sebastian Hauck hätten die örtlichen Gemeinderäte auf die schon jetzt erhebliche Verkehrs- und die damit einhergehende Lärmbelästigung für die Anwohner der Bahnhofstraße verwiesen und sich gegen das Vorhaben ausgesprochen. Allerdings sei dort nichts Großes möglich, weil das Gelände sehr schmal sei, meinten dagegen Nicole Kuhn und Bernhard Sauer. Gedacht sei etwa an ein Lager für einen ortsansässigen Verputzer, war vom Antragsteller zu hören. Birgit Schmitt verwies darauf, dass über einen Bebauungsplan die Nutzung geregelt werden könne.

Letztlich sprach sich der Ausschuss für eine Vertagung und eine Ortseinsicht in Eßleben mit den ortsansässigen Gemeinderäten aus. Ziel sollte eine Lösung sein, die von der Bevölkerung mitgetragen wird, sagte der Bürgermeister. Fakt sei, dass die Bahn das Gelände verkaufen will, egal an wen, gab Birgit Schmitt zu Bedenken.

Bäume im Pausenhof werden gefällt

Im asphaltierten Pausenhof der Grundschule in Eßleben müssen zwei Bäume gefällt werden, informierte der Bürgermeister. Grund seien großflächige Wurzelverwerfungen im Asphalt, die Unfallgefahren bedingen. Einer der Bäume sei in der Vergangenheit schon zurückgeschnitten worden, weil er die Photovoltaikanlage auf der Schule beschattete. Zum Ausgleich sollen zwei Ersatzpflanzungen im unversiegelten Bereich des Schulgeländes erfolgen und außerdem an anderer Stelle 50 Baumsetzlinge gepflanzt werden, erklärte Hauck. Das Thema war erst nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt worden, womit sich Birgit Schmitt nicht einverstanden zeigte. Sie sprach sich für den Erhalt der Bäume aus.

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