Schweinfurt

Weltkindertag in Schweinfurt: Laufen für die Kinderrechte

Am Sonntag, 20. September, ist Weltkindertag. In Schweinfurt in den letzten Jahren immer Anlass für ein großes Aktionsprogramm. Warum es im Jahr 2020 eine Nummer kleiner ausfällt.
Weltkindertag im vergangenen Jahr in Schweinfurt: Oberbürgermeister Sebastian Remelé mitten in den Luftballons, die traditionell in den Himmel geschickt werden mit Postkarten zum Zurückschicken daran.
Weltkindertag im vergangenen Jahr in Schweinfurt: Oberbürgermeister Sebastian Remelé mitten in den Luftballons, die traditionell in den Himmel geschickt werden mit Postkarten zum Zurückschicken daran. Foto: Helmut Glauch

Wenn es ein Fotomotiv gibt, das für den Schweinfurter Weltkindertag steht, dann ist es alljährlich der Moment, wenn hunderte Kinder ihre Luftballons fliegen lassen und erwartungsfroh hinterher schauen, ob wohl jemand den Ballon findet, die daran hängende Karte ausfüllt und zurückschickt. In diesem Jahr ist alles andere, der Grund ist klar: die Corona-Pandemie.

Statt einer großen Veranstaltung wie sonst auf dem Schillerplatz am 20. September, zu der die Schulen und Kindergärten immer gerne kamen und an vielen verschiedenen Ständen spielerisch über das wichtige Thema Kinderrechte informiert wurde, haben sich Kinderschutzbund, Stadt Schweinfurt und der Sozialdienst Katholischer Frauen als gemeinsame Veranstalter entschieden, ein coronagerechtes Konzept zu entwickeln.

Nach einer Idee des deutschen Kinderschutzbundes gibt es nun die Aktion "Laufen für die Kinderrechte". Zwischen Sonntag, 20. September, und Montag, 21. September, kann sich jedes Kind mit seinen Eltern beteiligen und "laufen, walken, wandern oder mit dem Rollstuhl fahren nach dem Motto, so weit laufen, wie einem die Kinderrechte wert sind", erklärt Yvonne Bauer vom Schweinfurter Kinderschutzbund. Jeder gelaufene Meter soll per SMS oder WhatsApp gemeldet werden unter der Telefonnummer 0160 2505088.

Am 21. September gibt es zwischen 10 und 15 Uhr einen kleinen Stand auf dem Marktplatz, wo die drei Veranstalter vertreten sind. Dort wird auch auf einer Anzeigentafel gezeigt, wie weit gelaufen wurde für die Kinderrechte. Der Politik soll damit gezeigt werden, wie wichtig für Kinder ihre Rechte sind, zumal die Diskussion darüber, ob Kinderrechte explizit im Grundgesetz aufgenommen werden sollen oder nicht, immer noch nicht abgeschlossen ist. Mit einer Spendensammlung ist der Lauf aber nicht verbunden. Am Stand auf dem Marktplatz gibt es auch einen kleinen Parcours, den man coronagerecht bewältigen kann.

Eine weitere Aktion ist eine Kooperation mit einem lokalen TV-Sender, der am 20. September eine Sendung über Kinderrechte ausstrahlt. Dafür kann man zum einen eigene kurze Videos drehen und unter tvmainfranken.de/weltkindertag-2020 hochladen. Zum anderen kommen drei Kinder-Moderatoren ins Studio, die mit Gästen Gespräche über Kinderrechte führen.

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