Schweinfurt

Wetter in Schweinfurt erst warm, dann heiß

Der Hochsommermonat Juli hatte einen eigentümlichen Verlauf. Vergleicht man ihn mit den Vorjahren, dann war er alles andere als ein Hitzemonat, heißt es in einer Pressemitteilung.

Trotzdem verlief er sehr warm mit vielen Sommertagen. Die Temperaturen reichten aber "nur" bis 29 Grad. Ganz am Ende stellte sich aber doch noch die große Hitze ein, die am 1. August mit 35,9 Grad ihren Höhepunkt erreichte. An nur zwei Tagen war es kalt mit einem Maximum von 15,1 Grad am 8. Juli und 16,7 Grad am 16. Juli. Insgesamt kam aber ein hohes Übersoll bei der Mitteltemperatur heraus. Die Sonne schien durchgehend sehr viel und nur an zwei Tagen überhaupt nicht.

Im Vormonat Juni regnete es viel. Doch ab dem 21. Juni kam Dürre auf, die sich im Juli verstärkte. Es gab mehrere Dürreperioden. Dazu kam außer viel Sonne noch niedrige Luftfeuchtigkeit, die oft am Mittag bis auf nahezu 20 Prozent fiel.

Hoher Stress für Pflanzen

Für die Pflanzen bedeutete dies laut Pressemitteilung großen Stress, was am bereits relativ starken Laubfall sichtbar war. Der Wind wehte schwach. Gewitter blieben völlig aus – ungewöhnlich für einen Juli. Bei 1027,1 hPa Maximum am 12. und 1009,7 hPa Minimum am 1. Juli war der mittlere Luftdruck mit 1018,3 hPa recht ausgeglichen.

Nachfolgende Klammerwerte sind die langjährigen Mittel der Standardperiode 1961-1990 der seit 1952 messenden Privatwetterstation Dörnhöfer: Temperaturmittel 20,1 (18,1) Grad, Mittel der Maxima 25,9 (24,4) Grad, der Minima 13,1 (11,7) Grad und in Bodennähe 12,6 Grad. Das Maximum von 33,6 (32,7) Grad wurde am 31. Juli und das Minimum von 7,7 (5,6) Grad am 7. Juli erreicht, am Boden 7,3 Grad. Gezählt wurden ein (5) Tag über 30 Grad, 22 (14) Sommertage über 25 Grad, 29 (23) Tage über 20 Grad und 28 (22) Nächte über 10 Grad.

Der Anstieg der Bodentemperaturen ging in einem Meter Tiefe von 14,1 auf 15,6 Grad, in zwei Meter Tiefe von 12,3 auf 13,9 Grad und in drei Meter Tiefe von 11,9 auf 13,2 Grad.

Extreme Trockenheit

Die geringe Luftfeuchtigkeit betrug im Mittel 59,2 (68) Prozent; Minimum 21,5 Prozent am 22. Juli. An acht Tagen fielen 20,7 (60) mm Regen, davon sieben (14) Tage ab 0,1 mm, fünf (10) Tage ab 1,0 mm und kein (2) Tag über 10 mm; Maximum 6,6 mm am 15. Juli – also extrem trocken. Die Verdunstung betrug 72,2 (61) mm und 5,16 der mittlere pH-Wert.

Die Sonne schien 319,7 (235) Stunden und nur an zwei Tagen überhaupt nicht. Die Bewölkung hatte bei sieben (7) heiteren, 22 (14) wolkigen und nur zwei (10) trüben Tagen ein Mittel von 41,0 (56) Prozent. Es gab hier – laut Pressemitteilung erstmals im Juli – kein Gewitter (7 an 5 Tagen) und keinen (0,5) Sturm. Nebel lag an zwei (3) Tagen. Der Wind legte im Zählwerk 2179,1 km zurück, im Mittel 2,93 km/h = 0,81 m/s. Wind / Wolken kamen 6 / 6 Tage aus NNO-NW, 12 / 17 Tage aus WNW-SW, 4 / 4 Tage aus SSW-SO und 3 / 3 Tage aus OSO-NO. An sechs Tagen wehte umlaufender Wind; am 31. Juli war es wolkenlos. Die Bilanz von Juni und Juli: Temperatur 19,1 (17,3) Grad, 92,3 (135) mm Niederschlag, 549,4 (446) Sonnenstunden.

Mehr im Internet: www.schweinfurt-wetter.privat.t-online.de

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