Schweinfurt

Wildpark Schweinfurt: Fast alle Besucher froh und dankbar

Der Großteil der Besucher hält sich an die neuen Regeln, so Leiter Thomas Leier. Seit dieser Woche hat auch der Kiosk wieder auf. Und die Elch-Zwillinge ziehen die Besucher an.
Ziehen die Besucher an: Elchkuh Daya und ihre am 6. Mai im Schweinfurter Wildpark geborenen Zwillinge.
Ziehen die Besucher an: Elchkuh Daya und ihre am 6. Mai im Schweinfurter Wildpark geborenen Zwillinge. Foto: Anand Anders

"Die Leute freuen sich, dass 'ihr' Wildpark wieder auf ist", sagt Wildpark-Chef Thomas Leier. Acht Wochen waren die Tiere unter sich, nachdem der Wildpark Corona-bedingt schließen musste.  Am 11. Mai machte der Park wieder auf. Mit einigen neuen Regeln und manchen den staatlichen Vorgaben geschuldeten Veränderungen. 

"Wildpark mal anders", überschreibt Leier die geänderte Situation. Maximal 1000 Besucher dürfen gleichzeitig im Park sein. Da kann es zu Wartezeiten kommen. Einige Sachen – die Besucherplattformen, die Minigolfanlage  oder das Kneippbecken – sind geschlossen.  Es gibt stellenweise ein Einbahn-System, um durch den Park zu gehen. Auch was die Ein-und Ausgänge angeht, gibt es Änderungen. "Der Großteil der Leute hält sich daran", sagt Leier, bedankt sich für das Verständnis der Besucher.  "Die Leute sind froh und dankbar, dass sie weder zu uns kommen können." Viele Spenden gehen ein, auch das freut das Wildpark-Team sehr.   

Kiosk ist wieder geöffnet 

Seit dieser Woche  ist auch der Kiosk wieder geöffnet, es gibt wieder Pommes und Bratwürste. Beim Anstehen gelten wie auch woanders die Abstandsregeln, man braucht einen Mund-Nasen-Schutz.  Vereinzelt warfen Besucher dem Wildpark-Team, darunter freiwilligen Helfern vom Förderverein, Willkür vor, schildert Leier.  "Wir haben viele Vorgaben bekommen. Die setzen wir freundlich, bestimmt und konsequent um." Auch, um zu gewährleisten, dass der Park weiter geöffnet sein kann. "Wir müssen alle an einem Strang ziehen", meint Thomas Leier. Ständig werde geschaut, was man verbessern, wo man an Schrauben drehen kann: Deswegen gibt es im Moment nicht mehr einen getrennten Ein-und Ausgang wie am Anfang. Alles läuft über den Haupteingang.  

Dickes Danke an die Freiwilligen Helfer vom Förderverein 

Ohne die vielen Helfer wäre es nicht möglich, alles zu stemmen, sagt Leier. Deswegen macht es ihn schon etwas traurig, wenn diese Leute verbal angegangen werden, weil jemand vielleicht gerade keine Lust hat, zu warten, bis er in den Park kann. "Auch für uns ist das nicht ohne." Aber, wie gesagt: Bis auf wenige Ausnahmen halten sich die Wildparkbesucher an die Regeln.  

Besuchermagnet ist natürlich der Elch-Nachwuchs.  Daya und Lasse sind am 6. Mai wieder Zwillingseltern geworden. "Mama und den Kindern geht's gut", sagt Leier. Papa Lasse ist Daya und  ihrem Nachwuchs die Tage allerdings etwas zu nahe gekommen. Das mögen Elch-Mütter überhaupt nicht und reagieren aggressiv. Lasse bekam das zu spüren, er hinkt seitdem ein bisschen. Daya hat ihm eine mit dem Vorderhuf verpasst. Der Elch wird tierärztlich überwacht, so Leier. "Er humpelt, aber sonst geht es ihm gut." 

Tierparkbesucher haben sich bei ihm erkundigt, ob es Daya gut gehe, sie sehe so dünn aus. Nachwuchs zu säugen, gerade Zwillinge, sei sehr anstrengend für eine Elchkuh, so der Tierpark-Leiter. "Das ist schwieriger, als durch einen harten Winter zu kommen."  Die Besucher brauchen sich keine Sorgen zu machen. Daya bekomme auch spezielle Vitamine, werde auch von den Veterinären und natürlich dem Tierpark-Team betraut und überwacht. 

Die Öffnungszeiten: Werktags von 12 bis 18 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag von 11 bis 18 Uhr. 

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