Wipfeld

Wipfeld restauriert Bildstock und investiert in E-Ladesäulen

Derzeit unvollständig: Der Bildstock an der Weinbergstraße 16 soll erneuert werden.
Foto: Uwe Eichler | Derzeit unvollständig: Der Bildstock an der Weinbergstraße 16 soll erneuert werden.

Wipfeld investiert in Säulen. Der Gemeinderat beschloss eine Neuanfertigung des Bildstocks an der Weinbergstraße 16.  Der Barock-Tabernakel ist zu einem Restaurator nach Königsberg gebracht worden. Der Steinmetz hat "einige Schäden" festgestellt, teilte Bürgermeister Tobias Blesch dem Rat mit (der derzeit im Feuerwehrhaus tagt). Der poröse Sandstein sei nicht mehr reparabel. Nun soll eine Replik in Auftrag gegeben werden: "Ich gehe davon aus, dass wir in einem höheren vierstelligen Kostenbereich sind." Zuschüsse sind keine in Sicht, die Gemeinde hofft auf Spender. Es sollen noch zwei weitere Angebote eingeholt und außerdem ein Schutzdach für den neuen Bildstock angefertigt werden.

Um Elektro-Ladesäulen geht es am Wohnmobilstellplatz am Main: Die Gemeinde beschloss prinzipiell die Aufstellung von zwei "Muttersäulen" (mit jeweils rund 2500 Euro Kosten) und zwei Tochtersäulen. Dazu kommen Nebenarbeiten. Die Säulen müssten bei Hochwasser rechzeitig abgebaut werden. Noch offen ist die Anschaffung eines Kassenautomats, inklusive Heizung und Drucker, der mit 8000 Euro zu Buche schlagen würde.

Keine Stromleitung möchte die Gemeinde unter seinen Weinbergen verlegt haben. Wipfeld erneuerte seine Einwände gegen die alternative SuedLink-Trassenführung, im Rahmen der öffentlichen Beteiligung. Diese östliche Variante verläuft in einem 1000 Meter breiten Korridor von Schwanfeld her, betroffen wären sowohl Bebauung, Bildstöcke, Biotope als auch einige Weinlagen. Allerdings gilt dieser Verlauf des Erdkabels nicht als Vorzugsvariante.

Teilnahme am Kreiswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft"

Erstmals getagt hat die Projektgruppe zur Teilnahme am Kreiswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft". Es gehe ein Stückweit um den olympischen Gedanken, meinte Tobias Blesch, jeder Teilnehmer profitiere bereits vom Mitmachen. Zusammen mit Max Sauer von der Bürgerbühne hat die Gemeinde ein Konzept erarbeitet, rund um die Themenbereiche Bauen, Natur/Landschaft, Begrünung, Kultur- und Vereinsleben sowie "Miteinander der Generationen". Mit einem Zukunftswürfel soll das Projekt beworben werden. Wichtig ist der Gemeinde die Bürgerbeteiligung.

Eine ganze Liste von Nutzungsanfragen wurde genehmigt: Die katholische Kirchenstiftung erhält den Platz an der Mainlände, für das Pfarrfest mit Johannisfeuer (29. Juni), ebenso die Närrische Vereinigung, fürs Promenadenweinfest vom 8. bis 10. Juni. Der FC Wipfeld nutzt die ehemalige Schule, bei der Weinbergswanderung am 30. Mai, die Festgemeinschaft des Weinbau- und Musikvereins lädt zum Straßenweinfest, vom 14. bis 15. August. Last but not least hat sich das Fährenfestival am 13. und 14. Juli angekündigt, mit einem vermuteten Kostenanteil von etwa 1000 Euro für die Gemeinde: die ihren Beitrag auf diese Summe deckelt.

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