Dürrfeld

MP+Wolfssichtung bei Grettstadt sorgt für Aufregung

Erst entdeckte ein Jäger in Dürrfeld ein gerissenes Reh, Tage später sichtete ein Jagdgenosse bei der Drückjagd einen Jungwolf.
Im Wald bei Grettstadt hat ein Jäger einen jungen Wolf gesichtet. Im Bild ein europäischer Grauwolf aus  einem der weitläufigen Gehege des Wolfscenters von Dörverden (Niedersachsen).
Foto: Ingo Wagner | Im Wald bei Grettstadt hat ein Jäger einen jungen Wolf gesichtet. Im Bild ein europäischer Grauwolf aus  einem der weitläufigen Gehege des Wolfscenters von Dörverden (Niedersachsen).

Am Dreikönigstag fand Jäger Edgar Derr am Hofmannsranger in Dürrfeld ein frisch getötetes Reh, von dem der hintere Teil weitestgehend abgenagt war. Sein erster Verdacht: wildernde Hunde, da der wolfstypische Kehlbiss fehlte. Deshalb wurde auch keine tierärztliche Untersuchung des Kadavers veranlasst. Edgar Derr fotografierte das Wild und entsorgte die Rehreste. Am nachfolgenden Sonntag fanden in den benachbarten Jagdrevieren von Grettstadt, Dürrfeld, Kleinrheinfeld und Sulzheim Drückjagden statt, um das Schwarzwildaufkommen zu reduzieren. Doch die Jägerschar war mehr als erstaunt.

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