Schweinfurt

Wollte ein Anwalt die Zwangsvollstreckung vereiteln?

Knapp 293 000 Euro hatte eine Mitarbeiterin der Schweinfurter Bafög-Stelle veruntreut. Was ihr Anwalt konstruierte, um das neue Haus vor dem Zugriff der Stadt zu schützen.
Ein Würzburger Rechtsanwalt stand in Schweinfurt vor dem Landgericht. Ihm wurde vorgeworfen, dass er die Zwangsvollstreckung einer Immobilien vereiteln wollte.
Foto: Patty Varasano | Ein Würzburger Rechtsanwalt stand in Schweinfurt vor dem Landgericht. Ihm wurde vorgeworfen, dass er die Zwangsvollstreckung einer Immobilien vereiteln wollte.

Strafrechtlich ist die ehemalige Mitarbeiterin der städtischen Bafög-Stelle längst belangt worden. Im September 2018 wurde sie vom Landgericht Schweinfurt wegen Untreue in 41 Fällen in der Zeit von Oktober 2014 bis Oktober 2015 zu dreieinviertel Jahren Haft verurteilt. Die Rückzahlung der knapp 300 000 Euro, die sie zu Unrecht auf eigene Konten abgezweigt hatte, wollte ihr Würzburger Rechtsanwalt aber verhindern, heißt es in dem Strafbefehl gegen den 61-jährigen Juristen, den nach dessen Einspruch der Staatsanwalt jetzt vor dem Amtsgericht Schweinfurt als Anklage verliest.

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