Würzburg

100 Jahre bezahlbarer Wohnraum

Die Vorstände der Wohnungsgenossenschaft Frauenland (von links): Klaus Seubert, Philipp Hesse, Bernhard Karl und Uwe Henig bei der symbolischen Scheckübergabe zur Jubiläumsspendenaktion auf der Dachterrasse des neuen Quartier IV in der Sanderau.
Foto: Wohnungsgenossenschaft Frauenland Würzburg | Die Vorstände der Wohnungsgenossenschaft Frauenland (von links): Klaus Seubert, Philipp Hesse, Bernhard Karl und Uwe Henig bei der symbolischen Scheckübergabe zur Jubiläumsspendenaktion auf der Dachterrasse des neuen ...

Die Wohnungsgenossenschaft Frauenland Würzburg eG darf am 9. Mai auf ihr 100-jähriges Bestehen anstoßen – allerdings nur über Videocall, denn große Festlichkeiten müssen pandemiebedingt leider ausfallen. Dennoch wollte man die Freude über das Jubiläum gerne nach außen tragen, ganz nach dem Motto „Glück verdoppelt sich, wenn man es teilt“, informiert die Genossenschaft in ihrer Pressemitteilung. So wurden insgesamt 10 000 Euro an soziale Zwecke gespendet.

Über jeweils 2500 Euro Spendengeld durften sich der Kindergarten „Sternschnuppe“, der Kindergarten „Unsere Liebe Frau“, die Malteser Würzburg und die Christophorus-Gesellschaft Würzburg freuen. Anfang Mai fand eine symbolische Scheckübergabe auf der Dachterrasse des neuen Quartier IV in der Sanderau statt. Alle Beteiligten wurden vor dem Fototermin negativ auf Corona getestet.

Das Quartier IV – neuer Wohnraum in der Sanderau

Im Stadtteil Sanderau entsteht gerade ein neuer Wohnkomplex der WG Frauenland, denn die alten Gebäude der Max-Dauthendey-Straße 13, 15, 17 sowie der Neubergstraße 25 mussten aus energetischen und wohnungswirtschaftlichen Gründen abgerissen werden. Durch den Neubau dieses „Quartier IV“ stehen den Genossenschaftsmitgliedern, voraussichtlich Anfang nächsten Jahres, 51 Wohneinheiten mit 4428 Quadratmetern barrierearmer Wohnfläche zur Verfügung. Teil des Komplexes sind außerdem eine Tiefgarage und zwei Carsharing-Stellplätze. Abgerundet wird das Objekt durch einen Innenhof mit Kinderspielplatz und Sitzmöglichkeiten.

Damals wie heute dasselbe Ziel

Die Historie der Wohnungsgenossenschaft Frauenland reicht bis ins Jahr 1921 zurück, denn da wurde die gemeinnützige Baugenossenschaft „Selbsthilfe“ für Würzburg und Umgebung ins Leben gerufen. Nach einer Zusammenlegung mit dem „Beamtenwohnungsverein Würzburg eGmbH“ 1941, entstand die heutige „Wohnungsgenossenschaft Frauenland“ mit dem Vorsatz, familiengerechte Wohnungen mit tragbaren Mieten zu schaffen. Dafür stehe die Genossenschaft laut ihrer Mitteilung noch heute. Sie will den Mitgliedern nicht nur preiswerten und zeitgemäßen Wohnraum bieten, sondern auch fachkundiger Ansprechpartner in allen Fragen rund um das Wohnen in und um Würzburg sein.

Die WG Frauenland verwaltet eine Vielzahl von Objekten in den Würzburger Stadtteilen Frauenland und Sanderau sowie Sozialwohnungen auch in Veitshöchheim.

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