Würzburg

134 Millionen Euro für Straßen- und Brückenbau in der Region

Die Regierung von Unterfranken hat im Jahr 2020 Maßnahmen des Straßen- und Brückenbaus mit Gesamtkosten von rund 134 Millionen Euro betreut.
Foto: SymbolJens Büttner, dpa | Die Regierung von Unterfranken hat im Jahr 2020 Maßnahmen des Straßen- und Brückenbaus mit Gesamtkosten von rund 134 Millionen Euro betreut.

Die Regierung von Unterfranken hat im Jahr 2020 finanzielle Ausgaben des Straßen- und Brückenbaus von rund 134 Millionen Euro betreut. Das teilte die Behörde in einer Pressemitteilung mit. Davon seien 23,9 Millionen Euro den unterfränkischen Kommunen für den Um- und Ausbau ihrer Straßennetze als Zuwendung zur Verfügung gestellt worden. Aus den in der Regel über mehrere Jahre laufenden Förderungen ergebe sich zusammen mit den Eigenanteilen der Kommunen ein wichtiger Investitionsimpuls für die regionale Bauwirtschaft.

Bei den Staatlichen Bauämtern in Aschaffenburg, Schweinfurt und Würzburg wurden 2020 laut Pressemitteilung im Straßen- und Brückenbau rund 110 Millionen Euro für staatliche Baumaßnahmen aufgewendet. Die von der Regierung betreuten Ämter hätten davon im Landeshaushalt etwa 56,4 Millionen Euro und im Bundeshaushalt rund 53,4 Millionen Euro ausgegeben.

84 Straßen- und Brückenbaumaßnahmen

Betreuungsschwerpunkte des Sachgebietes Straßen- und Brückenbau der Regierung von Unterfranken seien- neben der Fachaufsicht über die Staatlichen Bauämter - die kommunalen Fördermaßnahmen. So hat die Regierung im vergangenen Jahr 84 Straßen- und Brückenbaumaßnahmen gefördert und dafür entsprechende Mittel ausgezahlt. Davon befänden sich 59 Maßnahmen bereits länger im Förderprogramm.

134 Millionen Euro für Straßen- und Brückenbau in der Region
Foto: Regierung von Unterfranken

25 neue Projekte wurden laut Regierung von Unterfranken 2020 erstmals gefördert. Für 46 Bauvorhaben mit Gesamtkosten von rund 96,4 Millionen Euro seien 2020 erstmalig Bewilligungsbescheide erlassen worden. Die Bandbreite der Förderprojekte reiche vom Neu- und Ausbau von Kreis- und Ortsstraßen über Lückenschlüsse im Radwegenetz bis hin zu  verkehrsbedeutenden Hauptverkehrsstraßen mit mehr oder weniger aufwändigen Ingenieurbauwerken.

Großprojekte in Karlstein, der Rhön und in Würzburg

Zu den jeweils größten laufenden Förderprojekten hätten im vergangenen Jahr - bezogen auf die Gesamtkosten - folgende Projekte gehört: Die Ortsumfahrung Karlstein mit der Beseitigung des Bahnübergangs "Hörsteiner Weg" (Lkr. Aschaffenburg, Gesamtkosten: 19,9 Millionen Euro), der Ausbau der Kreisstraße NES 23 zwischen Oberelsbach und Oberwaldbehrungen (Lkr. Rhön-Grabfeld, Gesamtkosten: 4,2 Millionen Euro) und der Ausbau der Radachse 3 Röntgenring/ Haugerring (Stadt Würzburg, Gesamtkosten: 1,7 Millionen Euro).

134 Millionen Euro für Straßen- und Brückenbau in der Region
Foto: Regierung von Unterfranken

Zu den größten im Jahr 2020 neu begonnenen Maßnahmen in Unterfranken gehören laut Pressemitteilung folgende Förderprojekte: Der Ausbau der Gemeindestraße zwischen den Ortsteilen Brücken und Strötzbach durch den Markt Mömbris (Lkr. Aschaffenburg, Gesamtkosten: 4,3 Millionen Euro), der Ausbau der Kreisstraße HAS 46 zwischen der Bundesstraße B 303 und Ibind durch den Landkreis Haßberge (Gesamtkosten: 3,3 Millionen Euro) und der Ersatzneubau des Mainstegs zwischen Margetshöchheim und Veitshöchheim durch die Gemeinde Margetshöchheim (Lkr. Würzburg, Gesamtkosten: 9,8 Millionen Euro).

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