Würzburg

14 Jungjäger erhalten den Jägerschlag

Stolz auf den Jägerbrief: Jungjägerinnen und Jungjäger bei der Hubertusfeier der Kreisgruppe Würzburg im Bayerischen Jagdverband.
Stolz auf den Jägerbrief: Jungjägerinnen und Jungjäger bei der Hubertusfeier der Kreisgruppe Würzburg im Bayerischen Jagdverband. Foto: Wolfgang Demel

Kurios startete der gesellschaftliche Höhepunkt des Jagdjahres für die Kreisgruppe Würzburg im Bayerischen Jagdverband: Anlässlich des Hubertustags, dem Festtag des Schutzpatrons der Jäger, war zur Hubertusmesse in die Kirche St. Mauritius Estenfeld geladen. Alles stand bereit, nur der Pfarrer fehlte. Kurzerhand entschied man sich, die angetretenen Fränkischen Parforcehornbläser die eingeübten Stücke der Messe feierlich als Konzert erklingen zu lassen. Als der geistliche Beistand doch noch eintraf, konnte der Gottesdienst nahtlos zelebriert werden.

Anschließend verlagerte sich das Geschehen in die festlich geschmückte Mehrzweckhalle der Weißen Mühle, berichtet der Verband in einer Pressemitteilung. Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Michael Hein und einem Grußwort des Landrats Eberhard Nuß, folgte umrahmt von den Klängen der Jagdhornbläser der Kreisgruppe die Hubertusrede. Festredner Enno Piening, Vizepräsident des Landesjagdverbands, beleuchtete die aktuelle Jagdausübung und ihre politischen und natürlichen Rahmenbedingungen kritisch. Er wünschte sich mehr Realititässinn der Bevölkerung im Umgang mit der Natur und ermutigte die Jäger, offensiv die eigenen Kompetenzen gerade im Naturschutz und die Sinnhaftigkeit der Jagd einer breiten Öffentlichkeit zu erklären.

Die Zusammenkunft der Jäger bildet alljährlich auch den Rahmen, um verdiente Mitglieder zu ehren. Für 25-jährige Verbands-Zugehörigkeit wurden Rainer Hetterich aus Hausen, Thomas Riedner aus Estenfeld, Klaus Blesch aus Würzburg, Walter Amrehn aus Leinach, Bernd Weigl aus Würzburg sowie Bernd Schraut aus Opferbaum ausgezeichnet. Die Treuenadel für 40 Jahre Mitgliedschaft im Landesjagdverband erhielten Armin Schülein aus Würzburg, Dietrich Müller aus Altertheim, Eugen Bieber aus Kürnach und Karl Aulbach aus Estenfeld. Mit der Treunadel für 50-jährige Verbands-Zugehörigkeit konnten Josef Dill aus Bergtheim und Hubert Kaller aus Höchberg geehrt werden. Eine besondere Ehrung kam Erwin Müller aus Veitshöchheim zu. Er erhielt aus Händen des BJV-Vizepräsidenten Enno Piening die Treuenadel für 65-jährige Verbands-Zugehörigkeit.

Für ihr großes ehrenamtliches Engagement bekamen Christine und Karl-Josef Kant sowie Dr. Sigurd Lehmann-Tolkmitt aus Würzburg, Eugen Bieber aus Kürnach und Peter Krämer aus Güntersleben die Bayerische Ehrenamtskarte überreicht.

Ein Höhepunkt der Hubertusfeier war erneut der Jägerschlag. Mit Kristina Grotheer aus Würzburg, Christine Köchel aus Hausen, Lena Preis aus Eisingen, Maria Ruppert aus Gerbrunn, Moritz Dürr aus Eisenheim, Manuel F., Christopher Fuchs aus Kalbach, Christian Hartling aus Maidbronn, Sebastian Kirchner aus Margetshöchheim, Thorsten Öhrlein aus Güntersleben, Marko Pohlan aus Lindflur, Stefan Schmidt aus Würzburg, Patrick Schubert aus Sommerach sowie André Steigerwald aus Güntersleben erhielten vier Frauen und zehn Männer nach einer einjährigen umfassenden Ausbildung bei der Kreisgruppe ihren Jägerbrief. Mit den Worten „Der erste Schlag soll Dich zum Jäger weih'n! Der zweite Schlag soll Dir die Kraft verleih'n zu üben stets das Rechte! Der dritte Schlag soll Dich verpflichten, nie auf die Jägerehre zu verzichten!“ nahm Michael Hein die Jungjäger in die Gemeinschaft der Jäger auf.

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