WÜRZBURG/HIMMELSTADT

150 Jahre Tanzschule: Herzog in vierter Generation

Das Haus der Tanzschule Herzog 1934 in der Würzburger Sanderstraße. Dort lief über mehrere Jahrzehnte bis zur Bombennacht im März 1945 der Tanzschulbetrieb. Foto: Tanzschule Herzog

Ihr 150-jähriges Bestehen feiert die Tanzschule Herzog am Samstag, 28. Oktober, mit einem Jubiläumsball in den Mainfranken-Sälen, so eine Pressemitteilung der Schule.

Gründer der Tanzschule war im Jahr 1867 Peter Herzog, der das „Tanzinstitut Herzog“ bis in die 20er Jahre leitete, bevor es sein Sohn, der spätere Universitätstanzlehrer Josef Herzog übernahm. Er war es auch, der in dieser Zeit, neben anderen Tanzveranstaltungen, den Faschingsball „Bergfest auf der Zwieselalm“ startete, der sich bis heute großer Beliebtheit erfreut.

In der Bombennacht am 16. März 1945 wurden die Räume der Tanzschule in der Sanderstraße völlig zerstört. Für einen Wiederaufbau fehlte das Geld, so dass sich Herzog nach dem Krieg zunächst im „Reuterskeller“ in Heidingsfeld und danach in der Gaststätte „Flora“ in der Sanderau einmietete, bevor er sich in den 1960er Jahren bei der Studentenverbindung Normannia in der Mergentheimer Straße niederließ.

Mobile Tanzschule

1976 übernahm dann sein Enkel, ADTV-Tanzlehrer Heinz Pappenberger die Tanzschule. Seit Ende der 80er Jahre führt dieser die Tanzschule Herzog in vierter Generation als „mobile Tanzschule“ mit Sitz in Himmelstadt bis heute weiter. So unterrichtet er in lockerer Atmosphäre nicht nur Paare in diversen Tanzkreisen, sondern bietet das Tanzen auch an Schulen und Volkshochschulen sowie als Privatstunden an. Das Besondere der „mobilen Tanzschule Herzog“ ist aber auch, dass sie an jeden Ort kommen kann.

Auskünfte zu den Tanzkursen und Eintrittskarten für den Jubiläumsball unter info@tanzschule-herzog.de oder unter Tel. (0 93 64) 44 88

Margit und Heinz Pappenberger führen heute die Tanzschule Herzog. Foto: FOTO Tanzschule Herzog

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