WÜRZBURG

160 Jahre katholische Verbindungen

Rund 1100 Studenten und Alte Herren erwartet der Cartellverband, die Dachorganisation der 130 katholischen Studentenverbindungen, zur Feier seines 160-jährigen Bestehens am langen Wochenende in Würzburg. Mit rund 29 000 Mitgliedern gilt er als größter Akademikerverband Europas. Prominentestes Mitglied ist der emeritierte Papst Benedikt XVI..

Gegründet hat sich der Cartellverband während des Kulturkampfs im Preußen des 19. Jahrhunderts, als der Staat den Einfluss der katholischen Kirche auf die Universitäten zurückdrängen wollte. Auch heute sei es die Aufgabe katholischer Studentenverbindungen, „sich für die sozialethischen katholischen Werte an den Hochschulen und in der übrigen Gesellschaft einzusetzen“, sagt Pressesprecher Wolfgang Braun. So engagiere man sich unter anderem für Flüchtlinge und in der Afrika-Hilfe.

Das Treffen in Würzburg beginnt an diesem Donnerstag mit einem Staatsempfang in der Residenz. Innenminister Joachim Herrmann vertritt die bayerische Staatsregierung. Am Samstag stehen dann mehrere interne Veranstaltungen auf dem Programm, Höhepunkt ist ein Ball im Congress Centrum.

Aktuelle hochschulpolitische Fragen diskutieren Politiker und Professoren beim Akademischen Forum am Samstag (14 Uhr, Neubaukirche). Mit dabei ist der frühere Bundesminister Klaus Toepfer. Beim Festkommers am Samstag (20 Uhr, Congress Centrum) hält der neue Generalbundesanwalt Peter Frank die Festrede mit dem Titel „Strafverfolgung in Zeiten des Terrorismus“.

Den Festgottesdienst am Sonntag (11.30 Uhr) im Dom zelebriert Bischof Friedhelm Hofmann. Anschließend zieht ein Festzug der erwarteten 1100 Teilnehmer durch die Würzburger Innenstadt.

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