WÜRZBURG/WERNECK

18 neue Stolpersteine erinnern an Opfer des Nationalsozialismus

18 neue Stolpersteine erinnern an Opfer des Nationalsozialismus       -  Würzburg/Werneck (br)   Im Stadtteil Grombühl wurden 18 kupferne Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig (rechts) in Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus verlegt. Die Steine erinnern an Menschen, die aufgrund ihrer Religion, politischer Überzeugungen oder Krankheiten ermordet worden sind. Oberarzt Thomas Schmelter (Mitte) und der Ärztliche Direktor Hans-Peter Volz (links) vom Psychiatrischen Krankenhaus Werneck waren stellvertretend für die Klinik da, die eine Patenschaft für Marie Schmitt übernommen hat. Schmitt war 1921 nach Werneck gebracht und 1940 im sächsischen Pirna getötet worden – ein Opfer des Euthanasie-Programms „Aktion T4“. Schmelter sagte, dass auch heute noch über den Umgang mit Behinderten nachgedacht werden muss. Unter den 17 weiteren Opfern, derer mit den Stolpersteinen gedacht werden sollen, ist die Jüdin Rosa Sommer. Schüler der Josefschule legten Bergkristalle unter den Stein zu ihrem Gedenken. Sie sollen „an die Tränen erinnern, zu Achtsamkeit mahnen und ein Zeichen der Zuversicht sein“.
Würzburg/Werneck (br) Im Stadtteil Grombühl wurden 18 kupferne Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig (rechts) in Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus verlegt. Die Steine erinnern an Menschen, die aufgrund ihrer Religion, politischer Überzeugungen oder Krankheiten ermordet worden sind. Oberarzt Thomas Schmelter (Mitte) und der Ärztliche Direktor Hans-Peter Volz (links) vom Psychiatrischen Krankenhaus Werneck waren stellvertretend für die Klinik da, die eine Patenschaft für Marie Schmitt übernommen hat. Schmitt war 1921 nach Werneck gebracht und 1940 im sächsischen Pirna getötet worden – ein Opfer des Euthanasie-Programms „Aktion T4“. Schmelter sagte, dass auch heute noch über den Umgang mit Behinderten nachgedacht werden muss. Unter den 17 weiteren Opfern, derer mit den Stolpersteinen gedacht werden sollen, ist die Jüdin Rosa Sommer. Schüler der Josefschule legten Bergkristalle unter den Stein zu ihrem Gedenken. Sie sollen „an die Tränen erinnern, zu Achtsamkeit mahnen und ein Zeichen der Zuversicht sein“. Foto: FOTO THERESA RUPPERT
Würzburg/Werneck (br) Im Stadtteil Grombühl wurden 18 kupferne Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig (rechts) in Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus verlegt. Die Steine erinnern an Menschen, die aufgrund ihrer Religion, politischer Überzeugungen oder Krankheiten ermordet worden sind. Oberarzt Thomas Schmelter (Mitte) und der Ärztliche Direktor Hans-Peter Volz (links) vom Psychiatrischen Krankenhaus Werneck waren stellvertretend für die Klinik da, die eine Patenschaft für Marie Schmitt übernommen hat. Schmitt war 1921 nach Werneck gebracht und 1940 im sächsischen Pirna getötet worden – ein Opfer des Euthanasie-Programms „Aktion T4“. Schmelter sagte, dass auch heute noch über den Umgang mit Behinderten nachgedacht werden muss. Unter den 17 weiteren Opfern, derer mit den Stolpersteinen gedacht werden sollen, ist die Jüdin Rosa Sommer. Schüler der Josefschule legten Bergkristalle unter den Stein zu ihrem Gedenken. Sie sollen „an die Tränen erinnern, zu Achtsamkeit mahnen und ein Zeichen der Zuversicht sein“.

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