Würzburg

1956: Der James Bond der Stasi und sein Einsatz in Würzburg

In der Schattenwelt des Kalten Krieges spielten Würzburg und der Stasi-Agent Horst Hesse eine bemerkenswerte Rolle: Hier landete er seinen spektakulärsten Coup.
An alter Wirkungsstätte: Der Ex-Stasispion Horst Hesse im Jahr 2002 bei seinem Besuch in Würzburg
Foto: DEFA-Museum | An alter Wirkungsstätte: Der Ex-Stasispion Horst Hesse im Jahr 2002 bei seinem Besuch in Würzburg

46 Jahre nach seinem Agenten-Einsatz kam Horst Hesse noch einmal nach Würzburg und Ochsenfurt zurück. Doch die Stätte seines größten Triumphes als Stasi-Agent hinterließ bei dem 80-Jährigen gefeierten Spion eher Trübsal. Die Mischung aus Dichtung und Wahrheit, die man bei der Stasi um den Fall gewoben hatte, bedrückte ihn - und am Ende schien ihm der Preis sehr hoch, den er privat für diesen Coup zahlen musste. Dabei wurde der Würzburg-Coup von 1956 unter Hesses Leitung als einer der größten Geheimdienst-Erfolge der Stasi überhaupt verklärt. Zur Vermischung von Dichtung und Wahrheit trug der Film "For Eyes ...

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