WÜRZBURG

247 300 Euro für Hafensommer

Der Stadtrat hat genehmigt, was Kulturreferent Muchtar Al Ghusain für einen „realisitischen Ansatz“ hält: Einen Zuschuss von rund 247 000 Euro für den Hafensommer 2017. In den vergangenen Jahren war der Zuschussbedarf im städtischen Haushalt deutlich geringer angesetzt gewesen, aber das Festival wesentlich teurer gekommen – was einige Stadtrat immer wieder geärgert hatte.

Für 2017 werden die Ausgaben mit rund 526 000 Euro veranschlagt, davon 360 000 Euro für Infrastruktur, Dienstleistungen und Programm, ferner 84 000 Euro für die anfallenden Personalkosten im städtischen Kulturamt. Demgegenüber rechnet man mit Einnahmen von 278 500 Euro – 150 000 Euro Eintrittsgelder, der Rest überwiegend aus Sponsoring.

Nachdem Abschluss aller Rechnungen hat der Hafensommer 2016 rund 587 000 Euro gekostet und Einnahmen von gut 307 000 Euro erzielt. Der Zuschuss der Stadt betrug damit rund 280 000 Euro. Darin sind auch 84 000 Euro für interne Personalkosten berücksichtigt.

„Verbesserungen bei den Einnahmen und Einsparungen bei den Ausgaben werden zu einer anspruchsvollen aber nicht von vornherein unlösbaren Aufgabe“, erklärt der Kulturreferent zum Haushaltsansatz für 2017. Er geht davon aus, dass Mehreinnahmen beim Kartenverkauf eventuell höher Ausgaben kompensieren könnte. Der Stadtrat stimmte im Rahmen der Haushaltsberatungen der Planung zu.

Jetzt kann das Kulturreferat ein Leitungsteam zusammenstellen, das für das Programm 2017 verantwortlich ist. Nach dem Weggang des bisherigen Programmleiters werden einige inhaltliche Neuerungen erwartet.

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