Kürnach

365-Euro-Ticket für Kürnacher Schüler kommt

Kürnachs Bürgermeister René Wohlfart ist neuer Vorsitzender des Schulverbandes. Die Prosselsheimer Bürgermeisterin Birgit Börger wurde als dessen Stellvertreterin wiedergewählt.
Kürnachs Bürgermeister René Wohlfart ist neuer Vorsitzender des Schulverbandes. Die Prosselsheimer Bürgermeisterin Birgit Börger wurde als dessen Stellvertreterin wiedergewählt. Foto: Aurelian Völker

In der konstituierenden Sitzung des Schulverbandes Kürnach-Prosselsheim stand zunächst die Wahl des Vorsitzenden auf der Tagesordnung. Bisher war es stets gängige Praxis, dass der Bürgermeister der größten Gemeinde, also Kürnach, den Vorsitz übernimmt. Der Bürgermeister aus Prosselsheim stellte jeweils dessen Stellvertreter.

Als Nachfolger vom jetzigen Landrat Thomas Eberth wurde Kürnachs neuer Bürgermeister René Wohlfart in einer geheimen Wahl einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Prosselsheims Bürgermeisterin Birgit Börger wurde ebenfalls einstimmig als dessen Stellvertreterin wiedergewählt. Der neue Schulverbandsausschuss setzt sich aus fünf Mitgliedern zusammen. Die Zusammensetzung richtet sich nach der Schülerzahl, deshalb kommen vier der fünf Mitglieder aus Kürnach. Neben den beiden Bürgermeistern sind Lisa Bayerl-Gögercin, Susanne John und Eva Pfenning im Gremium.

Schulverband übernimmt Betreuungskosten

Der Schulverband beschloss die neue Verbandssatzung und Geschäftsordnung. In letzterer wurden die Obergrenzen für Ausgaben in Einzelfällen oder für den Abschluss von Verträgen leicht erhöht und somit an die heutige Zeit angepasst. Ebenfalls erhöht wurden die Entschädigungen. Das Sitzungsgeld beträgt künftig 45 statt 30 Euro, die Aufwandsentschädigung des Vorsitzenden beträgt jetzt 75 statt 50 Euro. Nach den formalen Beschlüssen standen die inhaltlichen Entscheidungen an.

Dort beschäftigte sich der Schulverband zunächst mit der Frage, ob er die Betreuungsgebühren von knapp 2000 Euro übernimmt. Hintergrund ist, dass der Freistaat Bayern grundsätzlich die Kosten für die Mittagsbetreuung in den Monaten April, Mai und Juni übernimmt. Sobald ein Kind jedoch einen Tag im Monat die Betreuung in Anspruch genommen hat, entfällt die Kostenübernahme. Der Schulverband beschloss, die Differenz der eingenommenen Gebühren für die Mittagsbetreuung von 1994 Euro zu übernehmen.

365-Euro-Ticket kommt

Kurzfristig auf die Tagesordnung berufen wurde das Thema 365-Euro-Ticket, das ab 1. September eingeführt wird. Bisher nutzen die derzeit 35 betroffenen Grundschüler die APG-Schülerfahrkarte. Dieser kostet pro Kind 48,70 Euro monatlich. Das Gremium beschloss, ab dem neuen Schuljahr auf das 365-Euro Ticket umzusteigen. Dies ist in Summe deutlich günstiger.

Mit der aktuellen Schülerzahl belaufen sich die Fahrkartenkosten auf rund 18 000 Euro, mit dem 365-Euro-Ticket würden nur rund 12 000 Euro anfallen. Des Weiteren besteht der Vorteil, dass das 365-Euro-Ticket im gesamten Verkehrsverbundnetz gültig ist, während die bisherige Fahrkarte nur für die Strecke zur Schule gilt.

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