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382 000 Euro Soforthilfe für Kulturbetrieb in Bayern

Mit Soforthilfeprogrammen werden vom Bund derzeit verschiedene Kultureinrichtungen unterstützt, um deren Fortbestand zu sichern, heißt es in einer Pressemitteilung. Darunter befinden sich bis jetzt 17 Heimatmuseen, 17 Bibliotheken sowie ein Kulturzentrum in verschiedenen Regionen des Freistaats. Für Bayern wurden bisher Gelder in Höhe von insgesamt rund 382 000 Euro bewilligt. Die Stadtbücherei Aub bekommt 2000 Euro. Weitere Projekte sollen folgen.

„Es geht voran bei den Soforthilfen für den Kulturbetrieb. Dass in Bayern schon jetzt 35 Kultureinrichtungen von den Förderungen profitieren, freut uns sehr. Besonders wichtig ist, dass das Geld sich nicht nur auf eine Sparte konzentriert, sondern für viele verschiedene Projekte im Kulturbereich ausgezahlt wird und so alle etwas davon haben", sagt Marianne Schieder, kulturpolitische Sprecherin und Vorsitzende der Landesgruppe Bayern in der SPD-Bundestagsfraktion. 

"Noch immer hält sich das Klischee, Kultur gebe es vor allem in den Großstädten, aber nicht im ländlichen Raum. Stadtbibliotheken, Heimatmuseen und viele andere kommunale Kultureinrichtungen stellen immer wieder unter Beweis, dass dieses Vorurteil weit gefehlt ist. Mit ihren Angeboten fördern sie den gesellschaftlichen Zusammenhalt und damit die Demokratie und bieten den Menschen Raum für Begegnung. Deshalb ist es richtig, dass gerade die kleinen, oftmals auch ehrenamtlich unterhaltenen Kultureinrichtungen im ländlichen Raum in Bayern nun Soforthilfe erhalten, um die Krise zu überstehen.“

Die Soforthilfen sind Teil des Förderprogramms „Kultur in ländlichen Räumen“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur. Die Mittel stammen aus dem „Bundesprogramm Ländliche Entwicklung“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.

„Mit den Soforthilfen greifen wir dem Kulturbetrieb schnell unter die Arme. Gleichzeitig denken wir auch an morgen. Im Konjunkturpaket ist eine Milliarde Euro für die Kultur vorgesehen. Damit wollen wir neue Geschäftsmodelle und Vertriebswege ebenso fördern wie die bauliche Ertüchtigung von Kultureinrichtungen. Wir helfen Kinos, Theatern, Gedenkstätten und vielen mehr, sich fit für die Zukunft zu machen, damit sie schnell wieder durchstarten können“, fügt Marianne Schieder hinzu.

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