RIMPAR

436 Unterschriften gegen die Mobilfunk-Basisstation

Unterschriften gesammelt (von links): Alois Weckesser, Georg Salwiczek, Sigrid Knoke, Gabriele Salwiczek und Josef Dattl... Foto: nadja kess

„Mobilfunkstrahlen können gefährlich sein für Mensch, Tier und Umwelt“, steht auf den Flyern, die die Arbeitsgruppe Strahlenbelastung Mobilfunk in den Maidbronner Haushalten verteilt hat. Der Arbeitsgruppe gehören die Interessengemeinschaft Rimpar und die Bürgerinitiative Maidbronn an. Grund für den Appell: Die Telekom will in dem Rimparer Ortsteil eine Mobilfunk-Basisstation aufstellen.

Innerhalb von zwei Monaten hat es die Maidbronner Bürgerinitiative nun geschafft, 436 Unterschriften gegen die geplante Mobilfunk-Basisstation zu sammeln. Die Unterschriftenliste übergaben sie nun Bürgermeister Burkard Losert.

Da die Telekom möchte, dass die Gemeinde für die Station ein Grundstück zur Verfügung stellt. In der Gemeinderatssitzung im Juni wurden die von der Gemeinde vorgeschlagenen Grundstücke von der Telekom abgelehnt. Nun macht sich die Telekom, laut dem Sprecher der AG Strahlenbelastung-Mobilfunk, Josef Dattler, selbst auf die Suche nach Grundstücks- oder Immobilieneigentümern in Maidbronn.

Wertminderung?

Wie Josef Dattler weiter berichtet, habe eine Erhebung der Interessengemeinschaft in Maidbronn ergeben, dass im bewohnten Gebiet und in der Umgebung der Betrieb von Mobilfunk mit wenigen Ausnahmen ohne weiteres möglich sei. Ein gesteigerter Bedarf sei daher nicht erkennbar.

Die Unterzeichner der Unterschriftenaktion unterstützen die Ablehnung der geplanten Mobilfunk-Basisstation in Maidbronn und der Umgebung aus mehreren Gründen: Mobilfunktelefonieren in Maidbronn sei auch ohne zusätzliche Basisstationen möglich, der Internetanschluss über Kabel sei mit ausreichender Datenübertragung gewährleistet, die geplante Mobilfunk-Basisstation bedeute zusätzliche Strahlenbelastung und wirke sich wertmindernd auf Immobilien und Bauland aus. Außerdem könne so eine Station ein Grund für Mietminderung sein, so die Verantwortlichen.

Bürgermeister Burkard Losert wird in der nächsten Sitzung dem Gemeinderat das Papier der Gegner des Sendemastes vorlegen.

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