ESTENFELD

50 Jahre Dienst an und für die Menschen

Seit 50 Jahren dabei: Vier Gründungsmitglieder der Estenfelder Malteser wurden geehrt. Von links: Eugen Bär, Diözesan-Ge... Foto: M. Buck

„Bei den Estenfelder Maltesern wird hervorragende Arbeit geleistet“, lobte Schirmherr MdL Manfred Ländner in seiner Festrede zum 50-jährigen Bestehen der Malteser Ortsgruppe den unermüdlichen Einsatz der vielen ehrenamtlichen Helfer. Ungefähr 100 Gäste hatten sich am Freitagabend im Sängerheim eingefunden, um den runden Geburtstag zu feiern.

Ländner dankte in seiner Rede für den „Dienst an und für die Menschen“, dem die Malteser ein „menschliches Gesicht geben“. Dies sei ein „zutiefst christlicher Gedanke“ und stamme schon aus der Entstehungszeit des Malteserordens im Mittelalter, als seitens der Regierung keine soziale Fürsorge stattfand. „Wir befinden uns an einer Zeitenwende zur Wiederentdeckung der Menschlichkeit“ bemerkte Ländner. „Bürokratie kann nicht alle Probleme lösen. Die menschliche Komponente, das Ehrenamt, hat einen ungeheuren Wert.“

Diözesan Geschäftsführer Stefan Dobhan lobte vor allem die Osteuropahilfe, die die Estenfelder Malteser seit 1995 durchführen. In dieser Zeit fanden 36 Transporte nach Litauen mit insgesamt 711 Tonnen Hilfsgütern statt. 73 000 Pakete fanden ihren Weg zu den Bedürftigen. Für die „hervorragende (Hilfe)- Leistungen“ brauche man „Engagement, eine Führungspersönlichkeit wie den Ortsbeauftragten Klaus Will und den Glauben als christliche Komponente“, betonte Dobhan.

Bürgermeister Michael Weber verwies auf die „gute Zusammenarbeit zwischen dem Malteser Hilfsdienst und der Estenfelder Feuerwehr, die seit nunmehr 15 Jahren hundertprozentig funktioniert.“ In Anerkennung der Leistungen der Estenfelder Malteser überreichte er Ortsbeauftragtem Klaus Will einen Scheck der Gemeinde. Auch die stellvertretende Landrätin Elisabeth Schäfer bedankte sich bei den ehrenamtlich Engagierten und übergab ein Geldpräsent. Die Diözesanoberin und stellvertretende Diözesanleiterin Martina Mirus und Diözesan-Geschäftsführer Stefan Dobhan beglückwünschten den Ortsbeauftragten Will zum Bundesverdienstkreuz, welches er im April erhalten hatte.

Für die musikalische Unterhaltung bei der Feier sorgten die Sängervereinigung 1890 unter Leitung von Dirigent Stefan Demling sowie das Duo der Musikgruppe „Die Treppensteiger“ aus Estenfeld.

Zahlreiche Mitglieder wurden durch den Malteser Ortsverband geehrt:

Ehrennadeln Gold mit Granat: Eugen Bär, Elisabeth Seitz; Silber: Monika Will, Alfred Hartmann; Bronze: Andreas Höfling, Wilma Höfling, Christiane Witkovsky, Heike Bayer, Maria Breunig, Guido Faul, Karl Wenzel, Matthias Wolz

Dienstjahre bei den Maltesern 50 Jahre: Eugen Bär, Otmar Schlereth, Elisabeth Seitz, Christian Will Senior; 40 Jahre: Herbert Röser, Willi Stecher; 30 Jahre: Benedikt Bayer, Reinhold Heller, Joachim Iwanowitsch, Matthias Schraud, Johannes Streit, Matthias Völker, Thomas Völker, Matthias Wolz; 25 Jahre: Vlasta Emmert, Moika Will; 20 Jahre: Heike Bayer, Maria Breunig, Guido Faul, Karl Wenzel; zehn Jahre: Roman Gräf, Udo Hart, Andreas Höfling, Wilma Höfling, Adolf Kuhn, Kurt Oschinski, Rainer Renniger, Josef Säckl, Gerd Schweidler, Michael Weber, Christiane Witkovsky, Christiane Wolz, Leonard Wolz

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