Würzburg

5000 Euro für Angehörigenwohnungen von Krebspatienten

Bei der Spendenübergabe: Gabriele Nelkenstock (in Rot), umgeben von den Uniper-Mitarbeitern (von links) Uwe Wanderer (Betriebsratsvorsitzender am Standort Würzburg), Kerstin Stark (Spendeninitiatorin) und Patrick Müller (stellvertretender Standortverantwortlicher in Würzburg). Foto: Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V.

Das internationale Energieerzeugungs- und Handelsunternehmen Uniper SE spendete 5000 Euro an den Verein Hilfe im Kampf gegen Krebs. Das Geld soll helfen, das Angebot an klinikumsnahen, temporären Wohnungen für Angehörige von Krebspatienten des Uniklinikums Würzburg (UKW) zu erhalten und auszuweiten, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

Die beiden Wohnungen, klinikumsnah in der Robert-Koch-Straße und Pestalozzi-Straße gelegen, stehen Angehörigen von Krebspatienten zur Verfügung. Finanziert werden sie durch Spenden der temporären Nutzer und Zuschüsse von des Vereins Hilfe im Kampf gegen Krebs. „Der Bedarf ist immens und die Warteliste lang“, sagt Gabriele Nelkenstock, die Gründerin des Vereins. Deshalb würde der Verein dieses Angebot gerne durch zusätzliche Wohnungen ausweiten. „Da sind Spenden, wie von Uniper, stets hochwillkommen“, betont Nelkenstock.

Arbeitgeber verdoppelt die Spenden

Prof. Dr. Georg Ertl, der Ärztliche Direktor des UKW, ergänzt: „Die Nähe von Angehörigen in einer belastenden Zeit ist gerade für die psychische Widerstandskraft vieler unserer Tumorpatienten von unschätzbarem Wert." 

In Würzburg sitzen Mitarbeiter der Uniper IT GmbH, dem IT-Dienstleister der Uniper SE. Innerhalb des internationalen Energieunternehmens gibt es den Hilfsfonds RestCent. Dabei verzichten die Beschäftigten auf die Auszahlung des Cent-Betrages, der bei der Abrundung der monatlichen Nettovergütung auf volle Euro anfällt. Die Mitarbeiter können Spendenvorschläge unterbreiten, die  durch ein Kuratorium bewertet und freigegeben werden. Der Arbeitgeber verdoppelt alle Spenden, für die sich das Kuratorium ausgesprochen hat. So kam am Würzburger Standort das Geld für die Unterstützung der Angehörigenwohnungen zusammen.

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