WÜRZBURG

60 Jahre Café Fehrer: Ein Stück altes Würzburg

Die Kaffeemaschine röchelt gemächlich vor sich hin, in der Auslage warten frische Salate und Gebäck auf ihren Verzehr. In dem kleinen Café Fehrer in der Wilhelmstraße scheint es, als verginge die Zeit langsamer. Und das seit nunmehr 60 Jahren. Jetzt feierte das Café runden Geburtstag.
Jeden Donnerstag trifft sich der Stammtisch im Café Fehrer, mit Werner Fehrer (rechts) und Karin Fehrer (Fünfte von rechts). Foto: FOTO Röding
Das Haus erzählt ein Stück Würzburger Stadtgeschichte. Es war wohl eines der ersten Gebäude, die nach dem Krieg wieder aufgebaut wurden, in dem Rudolf Fehrer sein Geschäft eröffnete. Der Konditormeister besaß bis zum 16. März 1945 eine Backstube in der Textorstraße, die den Bomben zum Opfer fiel. Nach Kriegsende betrieb die Familie dann eine Bäckerei in Grombühl, die sie im April 1948 für den Umzug in die Wilhelmstraße aufgab. Wie damals noch wird das das Eckhaus in der Altstadt mit Holz beheizt. „Im Winter schüre ich den Ofen um vier Uhr an, damit es die Gäste ab sieben Uhr warm haben“, erzählt Werner ...
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