WÜRZBURG

852 Tafeln mit Namen der Toten

Das Mahnmal zur Deportation unterfränkischer Juden musste umziehen. Auf dem Asphalt liegen die Namensschilder der 852 Toten.
Der Künstler und der Rabbi: Pater Meinrad Dufner und Jacov Ebert am Mahnmal. Foto: Foto: Theresa Müller
Eine Radfahrerin mit ihrem Kind im Schlepptau fährt den Park am Friedrich-Ebert-Ring entlang. Es ist heiß und sonnig am Freitagnachmittag. Verwundert hält sie kurz an, die Straße ist gesperrt und etwa 100 Menschen drängen sich um einen kleinen Platz im Schatten der Gebäude des ehemaligen Benediktiner-Klosters. Ein Mahnmal zur Deportation unterfränkischer Juden musste umziehen und wird der Öffentlichkeit neu übergeben. Eine halbe Stunde vor der Feier sind Jugendliche des Don Bosco-Berufsbildungswerks schon auf der gesperrten Straße unterwegs. Ihre Aufgabe: 852 schwarze Namenstafeln in regelmäßigen Abständen ...
Jetzt weiterlesen
  • Unbegrenzter Zugriff auf mainpost.de
  • Unterfrankens größtes Nachrichtenportal
  • Keine Verpflichtung, monatlich kündbar
30 Tage kostenlos testen
Login für Abonnenten
Weitere Informationen