WÜRZBURG

A-3-Ausbau verzögert sich

Die Autobahndirektion Nordbayern hat das laufende Vergabeverfahren für das ÖPP-Projekt A 3 vom Autobahnkreuz Biebelried bis zum Autobahnkreuz Fürth/Erlangen in das Stadium vor Abgabe der endgültigen Angebote zurückversetzt. Dieser Schritt sei notwendig geworden, da wegen inhaltlicher Mängel keines der beiden vorliegenden Angebote beauftragt werden konnte, so die Autobahndirektion in einer Pressemitteilung.

Der 6-streifige Ausbau der A 3 zwischen den Autobahnkreuzen Biebelried und Fürth/Erlangen soll im Zuge einer öffentlich-privaten Partnerschaft (ÖPP) erfolgen, das heißt ein privater Betreiber baut die A 3 aus und ist für 30 Jahre für den Betrieb und die Erhaltung der rund 76 Kilometer langen Strecke verantwortlich.

Nachdem für die Vergabestelle kein zuschlagsfähiges Angebot vorliegt und um einen Baubeginn zumindest in 2020 zu ermöglichen, setzt die Autobahndirektion Nordbayern das laufende Vergabeverfahren in das Stadium vor Abgabe der endgültigen Angebote zurück. Die beiden Bieter können so nochmals endgültige Angebote ohne Mängel abgeben. Die Alternative zur Rückversetzung wäre eine vollständige Aufhebung der Ausschreibung. Dies würde den Baubeginn um mehrere Jahre verschieben. Durch die Rückversetzung verschiebt sich der bisher vorgesehene Zeitplan lediglich um rund ein Jahr. Der Baubeginn ist jetzt planmäßig für Frühjahr 2020 vorgesehen.

Schlagworte

  • Würzburg
  • Autobahndirektion Nordbayern
  • Autobahndirektionen
  • Autobahnkreuze
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!