WÜRZBURG

A3-Ausbau im Stadtgebiet: Bauen ohne Unterlass

Ausbau der A3: Mit großen Schritten gehen die Arbeiten zwischen Heidingsfeld und dem Heuchelhof voran. Die ersten Pfeiler für die neue Autobahnbrücke stehen. Unser Fotograf Thomas Obermeier hat sich auf der Riesenbaustelle umgeschaut.
Überflieger: Blick mit der Drohne von oben auf die Autobahn und den Heuchelhof. Wo heute noch manchmal gefühlt die Autos durch den Garten fahren, wie bei dem Haus rechts im Bild, soll nach dem Ausbau von der Autobahn kaum mehr etwas zu hören sein. Sie verläuft dann im Vordergrund bis zu den Raststätten unter der Erde. Foto: BERTHOLD DIEM

Wer derzeit auf der Bundesstraße 19 von Heidingsfeld Richtung Giebelstadt fährt und als Beifahrer nicht auf die Fahrbahn schauen muss, hat auf Höhe der Anschlussstelle Würzburg-Heidingsfeld besten Ausblick auf die größte Baustelle der Stadt.

Talabwärts entstehen die ersten Pfeiler für die neue Brücke, auf der anderen Seite am Heuchelhof drüben ist schon ein Teil der Einhausung zu sehen, durch die die Autobahn nach der Fertigstellung führen und damit unter der Erde verschwinden wird. Bis Ende kommenden Jahres soll die Nordfahrbahn Richtung Frankfurt/Main fertig gebaut sein.

Gleichzeitig haben die Arbeiter mit dem Bau der nördlichen Richtungsfahrbahn der neuen Heidingsfelder Brücke begonnen. Sie entsteht parallel neben der existierenden Brücke. Die Pfeiler werden in diesem Sommer stehen, die Fahrbahn darauf soll dann bis Mitte 2016 fertiggestellt sein. Dann wird der Verkehr fünfspurig über die neue Brücke geleitet und das alte Bauwerk wird buchstäblich demontiert. Nur zwei der Pfeiler werden wohl nach derzeitigem Stand der Pläne gesprengt werden müssen.

Fotoserie

Ausbau der A3 bei Würzburg

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Ziel der Autobahndirektion ist die Fertigstellung des Abschnitts zwischen Heidingsfeld und der Mainbrücke bei Randersacker bis Ende des Jahres 2019. In einem Infobüro zur Baustelle in den Containerbüros unterhalb der Heidingsfelder Brücke kann sich ab Anfang April jedermann mit Plänen oder einer Visualisierung über die anstehenden Bauarbeiten kundig machen.

Video

A3 Anschlussstelle Heidingsfeld - Der Stand der Bauarbeiten im März 2015 auf der A3 bei Heidiingsfeld
Schwertransporte: Bewegung der Erdmassen. Was auf der einen Seite der Autobahn abgegraben wird, wird auf der anderen wieder aufgeschüttet.
Blick über das Tal auf den Trog: Deutlich zu erkennen sind inzwischen die verschiedenen Terrassen, auf denen bald die Pfeiler für die neue Brücke emporwachsen werden. Im Hintergrund ist der Heuchelhof zu sehen.
Verschalung: Der Guss eines neuen Abschnittes wird vorbereitet.
Achtung, schön aufpassen: Wenn die Lotschnur verrutscht, verrutscht dann auch die neu gebaute Autobahn?
Tiefer und weiter hangabwärts: Deutlich ist bereits die Einhausung für die künftigen Fahrbahnen in Richtung Frankfurt zu erkennen. Darüber wird später Erde aufgeschüttet. Flanken und Deckel des „Troges“ sollen dann begrünt werden.
Gut geschützt: Die Sonne scheint derzeit zwar, aber den Arbeitern pfeift trotzdem sehr oft ein kalter Wind um die Ohren.
Handarbeit zählt: Nicht alles wird auf Würzburgs größter Baustelle mit Maschinen gemacht, manchmal langen auch Schaufel und Schubkarre.
Nicht für jedermann: Die Baustraßen sind für die schweren Fahrzeuge reserviert.
Die alten Pfeiler aus den 1960er Jahren: Ihre Tage sind gezählt. Die beiden höchsten werden gesprengt, die anderen konventionell rückgebaut.
Ein Fast-Kleeblatt: Um die neue Heidingsfelder Anschlussstelle zu einem komplett kreuzungsfreien Kleeblatt umzugestalten, hätten zu große Mengen an Material aufgeschüttet werden müssen. Foto: BERTHOLD DIEM
So kommt der Deckel drauf: Erst werden für den Trog die Seitenwände betoniert, dann folgt die Abdeckung.
Damit nichts rutscht: Mit schwerem Gerät wird der Untergrund für den Bau vorbereitet.
Gegen Erdrutsch gesichert: Die Bohrpfähle wurden tief in den Untergrund getrieben, mit Armierungsstahl versehen und mit Beton ausgegossen.
Zug um Zug: Die Einhausung wächst stetig, wenn sie fertig ist und der erste Teil der neuen Brücke auch, wird hier der gesamte Verkehr verlaufen und die bisherige Autobahn abgegraben.

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