Würzburg

AWO spendet für den Weg der Erinnerung

Ein kleiner Güterbahnhof in der Aumühle in Würzburg wurde in den Jahren 1941 bis 1942 den meisten der noch in der Region lebenden Menschen jüdischen Glaubens zum Verhängnis.
AWO Unterfranken unterstützt mit einer Spende von 500 Euro den Würzburger Denkort Aumühle. Stefan Wolfshörndl (Zweiter von links) und Martin Ulses (daneben) überreichten einen symbolischen Scheck an (von links) Hannelore Hübner, Benita Stolz und ... Foto: Dirk Baumann
Ein kleiner Güterbahnhof in der Aumühle in Würzburg wurde in den Jahren 1941 bis 1942 den meisten der noch in der Region lebenden Menschen jüdischen Glaubens zum Verhängnis. 1794 Männer, Frauen und Kinder mussten hier in die Züge steigen, die sie quasi direkt in den Tod fuhren. Von ihnen und den 274 weiteren aus Kitzingen und vom Würzburger Hauptbahnhof aus deportierten Menschen überlebten nur 60 diese Deportation und die Schreckensherrschaft der Nazis.Heute gibt es den Ladehof in der Aumühle nicht mehr. Auf dem Gelände hat sich Gewerbe angesiedelt, Leute parken dort und kaufen ein.
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