UNTERPLEICHFELD

Ab Dienstag gilt wieder: „Freie Fahrt!“

Fast fertig: In Unterpleichfeld wird die Ortsdurchfahrt schneller fertig als gedacht. Am Dienstag soll die Vollsperrung aufgehoben werden. Foto: R. Weis

Wer hätte das noch vor Wochen gedacht, dass alles so zusammen passt und die Ortsdurchfahrtsstraße in einem solchen „Eiltempo“ fertiggestellt wird. Polier Marco Schieser und Oberbauleiter Jürgen Kress sowie der Kapo der „Schwarzen“, Alois Sigl sind zu Recht ein wenig stolz, dass alles Hand in Hand geklappt hat. Denn nachdem jüngst der Bauabschnitt 3 von der Einfahrt Schlossweth bis Ortsende nach Bergtheim mit den zwei Unterschichten, die 14 Zentimeter dicke Tragschicht und der acht Zentimeter starke Binder – aufgetragen wurde, konnte anschließend auf dem 200 Meter-Straßenstück der zwei Zentimeter dicke „Gussasphalt“ (im Volksmund auch Flüsterasphalt genannt) in einem Guss aufgetragen werden.

In einer Pressemitteilung schreibt Eric Brückner vom Staatlichen Bauamt Würzburg: „Für die Baumaßnahmen in den Ortsdurchfahrten von Bergtheim und Unterpleichfeld ist die Aufhebung der derzeitigen Vollsperrung für den Dienstagnachmittag 22. Dezember, vorgesehen. In Unterpleichfeld werden die Bauarbeiten voraussichtlich je nach Wetterlage am 11. Januar, unter halbseitiger Sperrung der B 19 mit Lichtsignalanlage, wieder aufgenommen. Die Bauarbeiten in Bergtheim beginnen voraussichtlich Ende Februar. Für diesen zweiten Bauabschnitt ist erneut eine Vollsperrung der B 19 erforderlich. Eine Umleitungsstrecke wird ausgeschildert.“

330 000 Euro Förderung zusätzlich

Und noch eine gute Nachricht gibt es in diesem Zusammenhang: So schreibt Landtagsabgeordneter Manfred Ländner in einer Pressemitteilung: Staatssekretär Gerhard Eck habe auf Anfrage mitgeteilt, dass der Freistaat Bayern auch den Anteil der Gemeinden an der derzeitigen Sanierung der Ortsdurchfahrten der B 19 in Unterpleichfeld und Bergtheim fördern wird. Grundsätzlich übernimmt die Bundesrepublik Deutschland die Kosten der Bundesstraße. Begleitende Gehwege und erforderliche Sanierung von Ortsstraßen in Einmündungsbereichen liegen in der Baulast der Gemeinden.

So hat bei der Sanierung der Ortsdurchfahrt in Bergtheim die Gemeinde eigene Kosten von 349 000 Euro, davon sind 216 000 zuwendungsfähig. Bergtheim wird mit einem Festbetrag von 130 000 Euro gefördert. In Unterpleichfeld wird aufgrund zahlreicher gemeinderelevanter Bauausführungen mit einem Gemeindeanteil von 600 000 Euro gerechnet. Davon sind 377 000 Euro förderfähig. Hier gibt der Freistaat eine Festbetragsförderung von 200 000 Euro.

Somit trägt der Freistaat Bayern nicht nur den Hauptanteil an der Sanierung der Ortsdurchfahrten sondern unterstützt zusätzlich den gemeindlichen Anteil noch mit 330 000 Euro.

Zur schnellen Fertigstellung der Baumaßnahme ergänzt Oberbauleiter Jürgen Kress von der Firma Leonhard Weiss: Die örtliche Baumaßnahme in Unterpleichfeld sei den Bewohnern schon arg an die Nerven ging. So hätten einzelne Betriebe sehr unter dieser Bautätigkeit gelitten. „Wir wollten mit unseren Aktivitäten ein bisschen Frieden in den Ort bringen“, daher hätte man in den vergangenen Tagen „alles an Material, Maschinen und Personal, das nur irgendwie frei und vorhanden war“, nach Unterpleichfeld „geschmissen“. So sei es gelungen, die Haupt-Bauabschnitte Oberpleichfelder Straße bis Burggrumbacher Straße, Burggrumbacher Straße bis Schloßweth und jetzt den dritten Abschnitt Schloßweth bis Ortsausgang Richtung Bergtheim fertig zu stellen, sodass ab Dienstag die Ortsdurchfahrt wieder durchgängig befahrbar ist. Je nach Wetterbedingung werden dann auch noch Zug um Zug die weiteren Arbeiten wie Gehsteige, Hofeinfahrten und Straßeneinmündungen erledigt.

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