Ochsenfurt

Achim Fischer liest aus seinem dritten Buch

Der Ochsenfurter Autor Achim Fischer stellt sein neuestes Werk vor Foto: Helmut Rienecker

Zur Vorstellung seines dritten Buches begrüpßte Buchhändlerin Edda Braun in der Buchhandlung am Turm Achim Fischer. Der Autor ist in Ochsenfurt kein Unbekannter. Jahrelang war er der Leiter der Volkshochschule. Jetzt, im Ruhestand, hat er sich der Schriftstellerei gewidmet. Bereits seine letzten beiden Werke mit dem klangvollen Namen "Die Gans" und "Die Frau" hatte er dort vorgestellt. Neben 25 interessierten Ochsenfurtern war auch ein Team von Radio Opera zu der Buchvorstellung gekommen. Es waren der Chefredakteur mit der markanten Stimme, Dr. Blagoy Apostolov, und sein Kameramann. Der hielt die Lesung im Bild und Ton fest und filmte auch die Interviews mit Autor Achim Fischer und seiner Verlegerin Anette Stroux.

Für sein drittes Werk hatte sich Fischer wieder einen leicht zu merkenden Namen ausgedacht. "Die Fülle" heißt das Buch und beinhaltet sieben Geschichten. Darin beschreibt er Ereignisse und Begegnungen quer durch unsere Zeit und die Gesellschaft. Seine "IRRzählungen", wie er sie im Untertitel nennt, nehmen dabei oft eine überraschende Wendung und sind vom Witz geprägt. So hatten die Zuhörer bei der Lesung von Auszügen aus drei Geschichten viel zu Schmunzeln und zu Lachen. So wie bei der ersten Geschichte. In der geht es, nicht ganz autobiographisch, um einen Rentner, der einen leichten Nebenjob sucht.

Fündig wird er bei einer fiktiven dritten Ochsenfurter Brauerei. Und zwar einmal in der Woche für einen Tag als Produktionshelfer. Dabei muss er zunächst einmal "Fremdflaschen" aus den leeren Bierkästen herausnehmen, und wie er es beschreibt, dingfest machen. Was aber nicht immer gelingt. Leider stoppte die Lesung, als gerade ein erboster Vorarbeiter in das Geschehen eingreift. Schon dieser Auszug machte Lust auf mehr. Auch die zweite Geschichte, in der zwei ältere Wanderer in ein Altenheim eingeladen werden, verspricht einen ungewissen aber sicher ungewöhnlichen Ausgang. Und wie es passieren kann, dass der Autor selbst Post aus Finnland, und zwar mit seinem Konterfei auf der Briefmarke erhält, wird der Leser in der letzten Geschichte erfahren.

Am Ende der kurzweiligen Veranstaltung hatten die Gäste dann noch die Gelegenheit sich ein Exemplar signieren zu lassen. Zu haben ist die Fülle, genauso wie seine Vorgänger in der Buchhandlung am Turm in der Hauptstraße und im Buchhandel.

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