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Alfred Eck bekommt eine Ausstellung

Ein junger Mann ging 1945 auf die Amerikaner zu und verhinderte ein Blutvergießen. Dafür musste er am Galgen sterben. Gewürdigt wurde seine Heldentat bislang nicht.
Auf dem Baldersheimer Friedhof ist Alfred Eck begraben. Foto: Gerhard Meißner
Alfred Eck hat nicht lange überlegt. In der Nacht zum 7. April 1945 fasste er kurzentschlossen all seinen Mut zusammen, ging mit weißer Friedensfahne auf die Amerikaner zu und verhandelte mit ihnen über die Aufgabe seines HeimatdorfesBaldersheim. Danach, zurück in Baldersheim, überzeugte er die fünf Wehrmachts-Soldaten, die das kleine Dorf vor den feindlichen Truppen verteidigen sollten. Eck erklärte ihnen, dass jetzt nicht mehr der Zeitpunkt sei, um Blut zu vergießen. Mit Erfolg. Die Soldaten zogen ab. Baldersheim wird von den Amerikanern friedlich eingenommen.Aber Alfred Eck erlebte das nicht mehr.
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