Veitshöchheim

Alle 20 Meter ein Lichtvorhang quer zur Straße mit Sternen

So sieht die Weihnachtsbeleuchtung derzeit im Veitshöchheimer Ortszentrum aus. Die Kirchstraße wird im Frühjahr 2020 70 Zentimeter ausgekoffert und alles neu gemacht, auch die Weihnachtsbeleuchtung.
So sieht die Weihnachtsbeleuchtung derzeit im Veitshöchheimer Ortszentrum aus. Die Kirchstraße wird im Frühjahr 2020 70 Zentimeter ausgekoffert und alles neu gemacht, auch die Weihnachtsbeleuchtung. Foto: Dieter Gürz

Der auf 1,2 Millionen Euro veranschlagte Vollausbau des 220 Meter langen zweiten Bauabschnittes der Kirchstraße, zwischen Oberer und Unterer Maingasse einschließlich Kirchplatz mit 70 Zentimeter tiefer Auskofferung soll ab Frühjahr 2020 über die Bühne gehen. Dabei gibt es keine Aufkantung mehr im Gehbereich, erfolgt vielmehr die neue Pflasterung niveaugleich auf der gesamten Fläche

In der letzten Sitzung des Jahres machten sich die Ratsmitglieder nun Gedanken über die künftige Weihnachtsbeleuchtung. Die bisherige sah nach allgemeiner Meinung ästhetisch zwar gut aus. Ein Manko waren jedoch die Masten im Gehweg- und auch Fahrbahnbereich, die den Verkehr und die Fußgänger behinderten.

Das Gremium entschied nun einstimmig, die Straße alle 20 Meter mit einem Lichtvorhang garniert mit dreidimensionalen Sternen unter Einhaltung eines Lichtraumprofils von 4,50 Meter über Straßenniveau zu überspannen. Die Vorhänge sollen  an temporären Masten direkt vor der Fassade oder wenn möglich auch an der Fassade befestigt werden.

Bürgermeister Jürgen Götz bezifferte die Kosten des Lichtervorhangs mit Sternen auf rund 10 000 Euro ohne die Kosten für die Masten und deren Installation im Boden.

Nach Meinung des CSU-Sprechers Marc Zenner ergäbe der Vorhang mit ein paar Sternen zwischendrin ein schönes Flair. Sein Fraktionskollege Müller hatte dagegen nur für einen reinen Lichtervorhang votiert. Durch die Sterne wirke er überladen. Dieser Auffassung schloss sich auch die Grünensprecherin Christine Feiler an, weil die private Weihnachtsbeleuchtung an den Fenstern der Häuser und auch auf dem Weihnachtsmarkt, die immer mehr werde, ausreiche.

Der Bürgermeister vertrat dazu den Standpunkt, dass auch mit den Sternen noch eine aufgelockerte Weihnachtsbeleuchtung gegeben sei, die nicht so dominant wie der jetzige Bestand mit Lichterketten und den Sternen obendrauf auf beiden Seiten der Straße sei. Der Bestand sei deutlich mehr, als nunmehr vorgeschlagen.

Schließlich stimmten 18 Ratsmitglieder, also eine große Mehrheit, für den Lichtervorhang mit den dreidimensionalen Sternen.

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