Veitshöchheim

Allerheiligensammlung erbrachte über 8000 Euro

Brigadegeneral Michael Podzus (vorne rechts) bei der Übergabe des Schecks an Volksbund-Bezirksgeschäftsführer Oliver Bauer. Foto: Volker Schöppel (Pressestelle 10. Panzerdivision)

Mit einem Gesamtergebnis von 8416,48 Euro endete laut einer Pressemitteilung die diesjährige Sammlung der Soldaten der Balthasar-Neumann-Kaserne Veitshöchheim für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Den Scheck übergab Brigadegeneral Michael Podzus an Volksbund-Bezirksgeschäftsführer Oliver Bauer. Im Kreis der Soldatinnen und Soldaten, die sich in diesem Jahr an der Volksbund-Sammlung beteiligt hatten, würdigte Bauer das Ergebnis. Die Friedhofssammlung in Würzburg, Heidingsfeld und in der Standortgemeinde Veitshöchheim ist für viele Menschen fest mit Allerheiligen verbunden. Dementsprechend gut gefüllt waren am Ende die Sammelbüchsen der rund 40 Soldatinnen und Soldaten, die im Laufe des Tages an den verschiedenen Friedhofseingängen um Spenden gebeten hatten.

„Mich hat das Ergebnis wirklich überrascht. Es übertrifft sogar leicht das Vorjahresergebnis, welches das bis dahin beste bei der Friedhofssammlung durch die Soldaten aus Veitshöchheim war“, sagte Bauer.  Der Bezirksgeschäftsführer dankte allen beteiligten Soldatinnen und Soldaten für Engagement. Er nutzte die Gelegenheit, um Oberstleutnant Hagedorn mit einer Urkunde für sein langjähriges Engagement zu würdigen.

Die herbstliche Haus- und Straßensammlung sowie die Friedhofssammlungen zu Allerheiligen sind eine wichtige Unterstützung für die Kriegsgräberfürsorge. Der Volksbund wurde 1919 als Verein gegründet, um sich um Pflege und Erhalt der Gräber des Ersten Weltkriegs zu kümmern. Seit 1954 ist der Volksbund offiziell von der Bundesrepublik mit der Pflege der deutschen Kriegsgräber im Ausland betreut. Diese Arbeit erstreckt sich auf 832 Kriegsgräberstätten mit 2,8 Millionen dort ruhenden gefallenen deutschen Soldaten der beiden Weltkriege. Gleichzeitig hat sich der Volksbund zu einem wichtigen Träger der Erinnerungs- und Gedenkkultur entwickelt. Insbesondere die Bildungs- und Jugendarbeit sind ein zentrales Anliegen. Die gesamte Arbeit des Volksbundes wird zu etwa 70 Prozent aus Spenden, Mitgliedsbeiträgen und weiteren privaten Zuwendungen finanziert.

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